Korbball-Bundesliga: Sudweyhe und Brinkum mit je einem Sieg und einer Niederlage

Mauz bemängelt Trefferquote

An Anika Schröder lag es nicht, dass der FTSV Jahn Brinkum gegen die SG Findorff verlor. Die Korbfrau zeigte tolle Paraden, musste sich am Ende aber deutlich geschlagen geben.

Kreis-Diepholz - BRINKUM (she) · Mit je einem Sieg und einer Niederlage traten der TuS Sudweyhe und der FTSV Jahn Brinkum die Heimreise vom dritten Spieltag der Korbball-Bundesliga Nord an. Brinkum unterlag dem Spitzenreiter SG Findorff deutlich, Sudweyhe dem SV Brake knapp. Gastgeber TB Stöcken musste sich zwei Mal geschlagen geben.

FTSV Jahn Brinkum - TB Stöcken 7:5 (3:3): Diesen Sieg hatte sich Brinkum zum Ziel gesetzt, doch zunächst stotterte der Motor. „Wir waren am Anfang sehr nervös und angespannt“, fand Spielerin Sandra Jürgens, die nur in der Defensive eine gute Leistung gesehen hatte. Ihr Übriges tat die Knieverletzung von Anke Mewe, die schon in der ersten Halbzeit für den Rest des Spieltages ausfiel. Erst in der letzten Minute vor der Pause glich der FTSV nach einem 1:3-Rückstand aus und zog nach Wiederanpfiff vorentscheidend zum 5:3 davon. „Wir waren klar besser, hatten aber eine Menge Wurfpech“, analysierte Sandra Jürgens. Die Führung brachte Brinkum trotzdem sicher über die Zeit – auch mit Hilfe der extra aus dem Urlaub angereisten Lena Wahlers.

SG Findorff - FTSV Jahn Brinkum 9:2 (4:0): Gegen den Tabellenführer hatte Brinkum sich eigentlich mehr vorgenommen, doch nicht überall passte die Leistung. Sandra Jürgens strich die positiven Aspekte heraus: „Unsere Abwehr stand super, und Korbfrau Anika Schröder hat tolle Paraden gezeigt.“

Vor allem die Findorffer Konter hielt der FTSV so unter Kontrolle. Die eigene Offensive jedoch fand trotz erspielter Chancen zu häufig keinen Abschluss. „Die Lücken waren da, leider konnten wir unsere Gelegenheiten zu selten nutzen“, ärgerte sich Jürgens. Findorff hingegen versenkte neun Bälle und war der klare Sieger in einem fairen Spiel.

TB Stöcken - TuS Sudweyhe 4:9 (2:3): Nach Monaten des Verletzungspechs trat Sudweyhe zum ersten Mal wieder (fast) mit der gesamten Stammformation an. „Bis auf Sandra Nolte waren alle da, und so hatte ich endlich mal wieder eine komplette Frauenmannschaft am Start“, freute sich Trainer Alexander Mauz. Schnell führte seine Mannschaft mit 3:0, was Mauz vor allem auf die stabile Abwehr zurückführte. Die Offensive jedoch schwächelte. „Wir haben wenig kassiert und insgesamt ein gutes Spiel gemacht, aber bei 50 Würfen auf des Gegners Korb müssen einfach mehr als neun Körbe rausspringen“, bemängelte Mauz die Trefferquote.

TuS Sudweyhe - SV Brake 8:9 (3:5): Wieder legte der TuS los wie die Feuerwehr und führte schnell mit 3:0, aber wieder stellte sich das Dilemma des vorherigen Spiels ein: die Trefferquote. „Wir haben bei 40 Würfen auf den Korb nur acht Mal getroffen. Das ist gegen einen Gegner wie Brake zu wenig“, stellte Mauz fest. In Halbzeit zwei kam Brake besser in Schwung und ging mit 6:5 erstmals in Führung. Danach blieb es eng, immer wieder wechselte die Führung, doch am Ende behielten die bisher verlustpunktfreien Brakerinnen ihre weiße Weste. Immerhin freute sich Mauz, dass die Zeit der vielen Ausfälle mit diesem Spieltag ein Ende hatte. Vor allem das Comeback von Leistungsträgerin Ilka Mauz nach mehr als einem Jahr Verletzungspause lässt den TuS optimistisch in die Zukunft blicken.

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