Karate-EM in Tampere

Mateo Späthe verpasst Bronzekampf knapp

Schöner Erfolg: Der Syker Mateo Späthe (re.) gewann bei der Karate-EM in Tampere einige Kämpfe.
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Schöner Erfolg: Der Syker Mateo Späthe (re.) gewann bei der Karate-EM in Tampere einige Kämpfe.

Für Mateo Späthe stand am Wochenende das bisher größte Event seiner Karriere an: die EM im finnischen Tempere. Der Karateka vom Skip Syke zeigte eine starke Leistung, verpasste einen möglichen Kampf um Bronze nur ganz knapp.

Tampere – Mit viel Vorfreude nahm Karateka Mateo Späthe (14) vom Skip Syke an der EM im finnischen Tampere teil. Am Ende sprang dabei bei den Kadetten der männlichen Jugend U 16 (bis 63 kg) ein guter siebter Platz heraus.

Im ersten Kampf stand ihm Artol Sharqiri gegenüber. Der Kosovare hatte bereits eine Runde gewonnen. Trotzdem konnte Späthe ihn unter Kontrolle bringen, die Chance der Unaufmerksamkeit seines Gegner nutzen und seine erste Wertung ins Ziel bringen. Mit zwei weiteren Techniken baute er seine Führung auf 3:0 aus.

In der zweiten Runde startete der Gymnasiast gegen Vukashin Jovanovich. Einen Fusstritt zum Körper konterte der Skip-Fighter direkt ab und ging mit 1:0 in Führung. Diese Führung verteidigte er mit großem Kampf über die Zeit und stand im Viertelfinale.

Gegen Rashid Suleymanov wurde es spannend. In einem sehr taktischen Fight waren beide bemüht, auf keinen Fall den ersten Punkt abzugeben. Beide Kämpfer hatten bei ihren bisherigen Auftritten nach dem ersten Punkt den Kampf nicht mehr verloren. In Zusammenhang mit dieser Taktik endete der Kampf im Unentschieden, und die Kampfrichter mussten entscheiden. Sie stimmten für den Sportler aus Aserbaidschan, der später sogar Europameister wurde.

Für Späthe ging es in der Trostrunde gegen Fran Host weiter. 36 Sekunden vor dem Ende griff der Syker an und wurde abgekontert. Späthe erhöhte danach den Druck und erzielte seine Wertung mit 17 Sekunden Restzeit. Wer glaubte, dass das alles war, täuschte sich. Es wurde noch spannender. Eine Sekunde vor dem Ende zwang der Syker seinen Gegner von der Matte, sodass dieser den Vorteil des ersten Punktes verlor, und es beim Stand von 1:1 zum Pflichtentscheid kam. Letztlich verlor Späthe gegen den Kroaten mit 2:3 – damit war die Chance auf Bronze dahin und es stand Rang sieben zu Buche.

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