Meyer-Team kann Platz zwei sichern – aber spielt der TuS Sulingen da mit?

Matchball für FC Sulingen im Duell der Stadtrivalen

Szene aus dem Hinspiel: TuS Sulingens Philipp Meier (li.) gegen Dennis Griffel vom FC. ·
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Szene aus dem Hinspiel: TuS Sulingens Philipp Meier (li.) gegen Dennis Griffel vom FC. ·

Sulingen - Von Arne FlüggeAls der Traum für den FC Sulingen von der Meisterschaft in der Fußball-Bezirksliga nach dem 2:4 gegen Eilvese geplatzt war, musste sich Trainer Dirk Meyer erstmal schütteln. „Wie deutlich diese Niederlage war, hat man nicht nur am Ergebnis gesehen, sondern auch auf dem Platz“, seufzt der Coach noch heute: „Wir haben nicht abgerufen, was wir können. Vielleicht waren einige auch ein wenig zu ehrgeizig.“

Doch noch haben die Sulinger die zweite Chance. Zur Aufstiegsrelegation berechtigt Platz zwei. Den hat der FC derzeit inne – mit vier Punkten Vorsprung vor der TSG Seckenhausen-Fahrenhorst. Und bei noch zwei ausstehenden Saisonspielen heißt das: Ein Sieg – und der FC Sulingen ist durch. „Wir können nicht darauf spekulieren, dass Seckenhausen noch Punkte lässt. deswegen müssen wir eines der beiden Spiele gewinnen.“, sagt Meyer.

Somit kommt es am Sonntag (15.00 Uhr) „zum ersten Matchball“, wie es der FC-Coach formuliert. Und ausgerechnet jetzt gastiert der TuS Sulingen zum Stadtderby auf dem Sportplatz in Nordsulingen – eine Partie also mit gleich doppelter Brisanz. Und Thorolf Meyer, spielender Co-Trainer beim TuS Sulingen, verspricht: „Die Jungs sind heiß. Wir werden uns nicht hinten reinstellen. Wir wollen das Spiel gewinnen.“

Sollten den Worten am Sonntag jetzt auch Taten folgen, dürfen sich die Zuschauer auf ein richtig gutes Fußballspiel freuen – hoffentlich mit mehr Brisanz, Toren und Torraumszenen als beim kläglichen 0:0 im Hinspiel. „Das war einfach nur ein beschissenes Spiel, total langweilig für die Zuschauer. Ich denke, wir werden jetzt ein anderes sehen“, verspricht Thorolf Meyer. Ähnlich sieht es auch FC-Coach Dirk Meyer: „Dieser Kick war eine Katastrophe. Doch ich denke, beide Mannschaften sind mittlerweile an ihren Aufgaben gewachsen, und wir werden diesmal eine interessantere Partie sehen.“

Vor der der FC Sulingen aber erstmal noch seine Wunden lecken muss. Die beiden Spiele gegen Wetschen und Eilvese haben nicht nur Substanz gekostet. Viele Spieler sind angeschlagen. Und für Jens Grunert, Benjamin Barth, Nils Kummer und Alper Yildirim „wird es bis Sonntag richtig eng“, vermutet Dirk Meyer, der auch in den vielen Blessuren bei seinen Spielern einen Grund für die jüngste Niederlage gegen Eilvese sieht. „Vielleicht waren einige nicht ehrlich genug gegenüber sich selbst. Vielleicht hätten sie sagen sollen: Es geht nicht.“

Doch jetzt richtet sich Meyers Blick wieder nach vorn. Und für den FC Sulingen kann es nur das Ziel geben, im Stadderby die drei Punkte einzufahren, mit denen Platz zwei gesichert ist. „Sollten wir das nicht schaffen, könnte das bei uns einiges ins Wanken bringen“, mutmaßt Dirk Meyer: „Ich möchte aber nicht am letzten Spieltag nach Drakenburg fahren, um da noch gewinnen zu müssen. Wir wollen schon jetzt gegen den TuS für Klarheit sorgen.“

Wobei den Gastgebern die Gegenwehr des TuS Sulingen gewiss ist: „Wir werden aggressiv zu Werke gehen, gutes Pressing spielen und den Weg nach vorne suchen“, verspricht Thorolf Meyer.

Es fehlen (FC Sulingen): Lüder Eickhorst, Viktor Seiberlich (beide Kreuzbandriss), Lukasz Konopinski (krank).

Es fehlt (TuS Sulingen): Niklas Klare (Schien- und Wadenbeinbruch).

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