Barriens Herren 30 geben sich gegen Victoria Hamburg keine Blöße

Massimo Ocera glänzt beim 6:3-Sieg

Musste sich am Anfang strecken: Florian Hartje. Doch am Ende gewann der Barrier sein Einzel glatt.  
Foto: jdi
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Musste sich am Anfang strecken: Florian Hartje. Doch am Ende gewann der Barrier sein Einzel glatt. Foto: jdi

Barrien – Schöner hätte der erste Spieltag der Regionalliga Nord-Ost nicht zu Ende gehen können: Mit 6:3 bezwangen die Herren 30 des Barrier Tennis-Clubs gestern den SC Victoria Hamburg auf ihrer Anlage an der Wassermühle. Damit lebt der Traum vom ersten Bundesliga-Aufstieg in der Vereinsgeschichte des BTC weiter. „Ich bin sehr zufrieden und vor allem erleichtert“, erklärte Mannschaftsführer Erik Trümpler: „Der Sieg gibt uns auf jeden Fall Rückenwind!“

Einen besonderen Eindruck hinterließ Massimo Ocera. Der italienische Ex-Profi und ehemalige Bundesligaspieler fegte seinen Gegenüber Jann Wortelker mit 6:1, 6:0 geradezu vom Court. „Dafür, dass er fünf Monate kein Match gespielt hatte, war es eine sehr gute Vorstellung von Massimo“, freute sich Trümpler: „Besonders sein Aufschlag hat gesessen.“ Aber nicht nur der. Mit seinen grandiosen Stoppbällen brachte Ocera Wortelker regelrecht zur Weißglut.

Pech hatte dagegen Florian Dill. Zwar kämpfte der Grundlinienspieler aufopferungsvoll, erwischte aber nicht seinen besten Tag, sodass er am Ende mit 6:7, 3:6 gegen Torsten Hillers den Kürzeren zog. „Florian fehlt noch etwas die Konstanz“, fasste Trümpler zusammen. Genau wie Mike Uhde, der seinem Gegner Lucjan Grzegorzewski in drei Sätzen mit 6:7, 6:3, 6:10 unterlag. „Echt schade für Mike. Das war am Ende schon ziemlich unglücklich“, befand Barriens Mannschaftsführer.

Viel besser lief es dagegen für Matthias Kidler, Tobias Kuhlmann und Florian Hartje. Kidler gewann trotz einer Knöchelverletzung deutlich mit 6:1, 6:2 gegen Nicolas Dieplinger. Und auch Kuhlmann gab sich bei seinem 6:4, 6:2 keine Blöße – genau wie Florian Hartje bei seinem 6:4, 6:0-Erfolg über Jonas Minthe. „Besonders Matthias’ Sieg war ganz wichtig. Dass er mit der Verletzung noch gewonnen hat, zeigt einfach seine professionelle Einstellung“, lobte Trümpler: „Aber auch Tobi hat es sehr gut gemacht, ist auf dem Weg zurück zu alter Stärke. Und Florian hat sich mal wieder nicht aus der Ruhe bringen lassen. Er bewegt sich schon viel besser als zuletzt.“

Somit startete Barrien mit einem komfortablen 4:2-Vorsprung in die Doppel. Und auch hier spielten die Hausherren ihre ganze Stärke aus. Lediglich das Duo Florian Dill/Volker Neumann musste gegen Jann Wortelker/Daniel Bremer eine knappe 6:7, 6:7-Niederlage quittieren, während Massimo Ocera/Florian Hartje und Tobias Kuhlmann/Florian Zeichner ihre Matches in zwei Sätzen für sich entschieden.

„Wir mussten zwar ein bis zwei heikle Momente überstehen, ich freue mich aber, dass wir einen so guten Start hingelegt haben“, fasste Trümpler zusammen.  

Von Julian Diekmann

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