Lars von Kamp freut sich auf Ex-Club Bremervörde

Die „Maschine“ trifft ihre Brüder

Brennt auf das Duell in Bremervörde: Linksaußen Lars von Kamp (l.) von der HSG Barnstorf/Diepholz hat sich bei seiner morgigen Rückkehr einiges vorgenommen.

Barnstorf - Von Matthias Borchardt. Rückkehr an die alte Wirkungsstätte: Lars von Kamp stellt sich morgen (Anwurf 18 Uhr) mit der HSG Barnstorf/Diepholz beim Handball-Oberliga-Schlusslicht TSV Bremervörde vor. Beim Wiedersehen trifft er auf seinen Zwillingsbruder Thilo (24), der zwischen den Pfosten steht, und seinen älteren Bruder Roman (27), der auf beiden Halbpositionen in der zweiten Reihe spielt.

„Für mich ist das in Bremervörde ein ganz besonderes Spiel. Ich erwarte ein schwieriges Match, auch wenn beim TSV viele Stammakteure fehlen, wird es ein hartes Stück Arbeit. Bremervörde war immer dafür bekannt, dass die Mannschaft niemals aufgibt“, unterstreicht Lars (Spitzname „Maschine“) von Kamp.

Der 24-jährige Linksaußen weiß allerdings auch, dass die HSG Barnstorf/Diepholz im Kampf um den Klassenverbleib die Punkte braucht: „Wir wollen und müssen in Bremervörde gewinnen, meine Jungs vom TSV werden es uns aber so schwer wie möglich machen.“ Bei den Gastgebern ist auf alle Fälle Wiedergutmachung für das jüngste 8:31 bei der SG Achim/Baden angesagt.

Auch Barnstorfs Trainer Dag Rieken erwartet einen motivierten Tabellenletzten: „Das wird ein unangenehmes Spiel. Wir dürfen den Gegner nicht unterschätzen, müssen genauso konzentriert zu Werke gehen wie zuletzt gegen den VfL Edewecht.“ Der 49-Jährige fordert von seiner Mannschaft sogar noch mehr Einsatz: „Wir dürfen nicht nachlassen, müssen noch eine Schippe drauflegen.“

Er baut auf Torhüter Donatas Biras. Der Litauer bot nicht nur in der Hinbegegnung beim 33:26-Erfolg eine starke Leistung, sondern hatte zuletzt auch entscheidenden Anteil am 24:17-Sieg im Kellerduell gegen den VfL Edewecht.

Personell fehlt Piet Gerke, der mit der Bundesliga-A-Jugend der SG HC Bremen/Hastedt in Berlin spielt. Auch das Mitwirken von Arunas Srederis (Infekt – nimmt ein Antibiotikum) erscheint unwahrscheinlich. Angeschlagen sind Kevin Heemann (in der Partie gegen den VfL Edewecht auf die Hüfte gefallen – Training abgebrochen) und Martin Golenia (verspannte Rückenmuskulatur). Die Barnstorfer werden auf alle Fälle ein schlagkräftiges Team haben. Auch Abwehrspezialist Tomas Lenkevicius (40) ist weiterhin dabei.

Beim TSV Bremervörde ragt Rückraumakteur Karol Moscinski heraus, der bereits 140/41 Tore erzielt hat. Rieken lobt den Shooter: „Das ist ein richtiger Schütze.“ Auf ihn muss der Tabellenzehnte besonders aufpassen. Leistungsträger Adnan Salkic fällt mit einem Achillessehnenriss weiterhin aus.

„Wir wollen in der Abwehr kompakt und aggressiv stehen. Vorn müssen wir eine noch bessere Quote erzielen“, fordert Rieken. Der B-Lizenz-Inhaber glaubt, dass 21 Zähler zum Klassenverbleib reichen. Somit müsste seine Mannschaft noch sechs Punkte holen. In Bremervörde hat der HSG-Coach einen Sieg fest eingeplant.

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