Barnstorfs Abwehrchef mit Kreuzbandanriss

Martin Golenia hat Glück im Unglück

Will trotz eines Kreuzbandanrisses im linken Knie beim Trainingsauftakt der HSG Barnstorf/Diepholz am 18. Juli dabei sein: Allrounder Martin Golenia (r.). ·
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Will trotz eines Kreuzbandanrisses im linken Knie beim Trainingsauftakt der HSG Barnstorf/Diepholz am 18. Juli dabei sein: Allrounder Martin Golenia (r.). ·

Barnstorf - Glück im Unglück hatte Martin Golenia, Abwehrchef beim Handball-Oberligisten HSG Barnstorf/Diepholz. Im letzten Saisonspiel bei Meister ATSV Habenhausen (20:21) verdrehte sich der 23-Jährige ohne gegnerische Einwirkung bei einem Tempogegenstoß das linke Bein.

Zwar spielte er zunächst weiter, aber in den letzten Minuten ging’s nicht mehr, da das Knie instabil war. Bei einer Kernspintomographie im Klinikum Bremen-Ost stellten die Ärzte fest, dass im linken Knie das vordere Kreuzband angerissen ist. Der gebürtige Syker bekam eine Bandage und Krankengymnastik verschrieben.

„Ich kann schon wieder problemlos gehen und etwas joggen. Ich fange bald mit dem Aufbautraining an“, berichtet Martin Golenia. Zum Trainingsstart am Donnerstag, 18. Juli, unter den neuen Trainern Mario Mohrland und Denis Maksimovich sollte er dabei sein. „Jetzt muss ich doch ran und komme um die Vorbereitung nicht herum“, schmunzelt der Psychologie-Student, der in Bremen sein viertes Semester absolviert.

Martin Golenia hat sich in der abgelaufenen Serie zu einem Leistungsträger entwickelt, ist in der Abwehrmitte der 3:2:1-Formation der Chef. Vor allem in seinem Zweikampfverhalten sind klare Fortschritte zu erkennen. „Meine Leistung war schon in Ordnung“, sagt der 1,88 Meter große Allrounder. Lediglich Bremervördes Kreisläufer-Hüne Marcus Hölling stellte ihn vor arge Probleme. „Das ist auch ein ganz schöner Klotz“, betont der Akteur mit der Nummer 77.

Auf alle Fälle freut sich Martin Golenia auf die Zusammenarbeit mit dem neuen Barnstorfer Trainer-Gespann: „Mario Mohrland und Denis Maksimovich haben beide in der Bundesliga gespielt, sie werden von der Mannschaft akzeptiert und haben was drauf. Wichtig ist, dass wir gut in Gang kommen, denn wir wollen in der Oberliga wieder oben mitspielen.“ · mbo

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