Zwei Tore im Kreispokalfinale bescheren das Triple – 2:1 / Laura Steding trifft für Barrien

Marina Meyer dreht für Stuhr das Endspiel

Der TV Stuhr feierte nach der Hallenkreismeisterschaft und der Kreismeisterschaft „im Feld“ auch den Pokalsieg. Dazu trugen bei (oben von links): Trainer Klaus Sternberg, Marina Meyer, Shari Sallah, Sophia Nietfeld, Christin Baranowski, Rebecca Seebach, Mareike Bode, Ramona Bergmann, Betreuerin Jacqueline Voss und (unten von links): Lisa Manschke, Lisa Klemm, Lyssa Janocha, Melanie Klemm, Pia Dahlweid, Jana Grimm, Tajana Tietjen und Melanie Mantl. ·
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Der TV Stuhr feierte nach der Hallenkreismeisterschaft und der Kreismeisterschaft „im Feld“ auch den Pokalsieg. Dazu trugen bei (oben von links): Trainer Klaus Sternberg, Marina Meyer, Shari Sallah, Sophia Nietfeld, Christin Baranowski, Rebecca Seebach, Mareike Bode, Ramona Bergmann, Betreuerin Jacqueline Voss und (unten von links): Lisa Manschke, Lisa Klemm, Lyssa Janocha, Melanie Klemm, Pia Dahlweid, Jana Grimm, Tajana Tietjen und Melanie Mantl. ·

Sulingen - Von Rafael KaluzaAls nach 90 nervenaufreibenden Minuten der Abpfiff ertönte, rissen die Fußballerinnen des TV Stuhr erschöpft die Arme in die Luft und schrien ihre Freude hinaus.

Sie hatten es tatsächlich geschafft: Nach der Kreismeisterschaft und der Hallenmeisterschaft sicherte sich das Team von Klaus Sternberg mit einem 2:1 (0:0) über den TSV Barrien auch den Kreispokal. Bis dahin war es aber ein hartes Stück Arbeit. Denn Barrien hatte den Stuhrerinnen über die gesamte Spielzeit alles abverlangt. „Für uns war es das erwartet schwere Spiel. Barrien ist ganz anders aufgetrumpft als in der Liga“, zollte Stuhrs Trainer Sternberg dem Gegner Respekt. Sein Pendant Lars Häger konnte das natürlich nicht trösten. „Wir haben gut gespielt, aber ich denke, wir hätten noch mehr aus uns rausholen können“, meinte Barriens Trainer enttäuscht.

Zur Matchwinnerin avancierte Marina Meyer, die mit zwei Toren die Stuhrerinnen auf die Siegerstraße zurückbrachte. „Das ist unerwartet für mich. Solche Dinger mache ich sonst eigentlich nicht rein“, jubelte die Angreiferin. In der ersten Halbzeit hatte es auch noch nicht danach ausgesehen. Der Meister begann zwar optisch überlegen, doch nach einer Viertelstunde wurde der TSV besser und nahm das Heft in die Hand. Immer wieder suchten sie die agile Phyllis Rüsenberg, klare Torchancen blieben Mangelware.

Das änderte sich nach der Pause. Laura Steding nutzte gleich die zweite gute Möglichkeit zur durchaus verdienten Führung (53.). Die Freude darüber währte aber nur zwei Minuten. Denn als wäre das 0:1 der Weckruf gewesen, wurde der TVS endlich wieder stärker, und Meyer erzielte den postwendend den Ausgleich. „Das Gegentor ist zu früh gefallen. Wenn du gegen Stuhr führst, musst du das möglichst lange halten“, ärgerte sich Häger. Seine Mannschaft wirkte aber nicht geschockt und hätte ebenfalls fast direkt zurückgeschlagen, doch Steding traf nur die Latte (57.). Der Schock folgte fünf Minuten später: Shari Sallah traf mit einem Fernschuss nur die Latte, doch Marina Meyer staubte ab – 2:1, das Spiel war gedreht. Danach hatte Barrien kaum noch was etwas zuzusetzen, und Stuhr verwaltete das Ergebnis.

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