Maria zog sich im Trainingslager Kreuzbandriss zu / Trainer Mundt dennoch Optimist

Lehmkuhl-Duo vorerst geplatzt

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Mit den Neuzugängen (v.l.) Christina Lehmkuhl, Inga Wiese und Mirja Brinkmann startet die HSG Phoenix in die neue Saison.

Bassum/Twistringen - Eigentlich wollten die Lehmkuhl-Schwestern gemeinsam auf Torejagd für den Handball-Landesligisten HSG Phoenix gehen. Doch darauf wird vorerst nichts: Maria Lehmkuhl hat sich im Trainingslager einen Riss des vorderen Kreuzbandes zugezogen und wird bis zum Beginn der Rückrunde ausfallen.

„Das ist ein Wermutstropfen für uns. Jetzt muss ich die ganze Aufstellung umstellen“, seufzt Trainer Steffen Mundt. „Zum Glück sind meine Spielerinnen aber auf mehreren Positionen einsetzbar.“ Christina Lehmkuhl, die nach zwei Jahren beim Oberligisten SFN Vechta zurückgekehrt ist, nimmt in seinen Planungen eine sehr wichtige Rolle ein. „Christel geht konsequent voran, kämpft bis zum Umfallen und zieht andere mit. Die Zeit in Vechta hat ihr gut getan, gerade von ihrem Abwehrverhalten können sich einige noch etwas abschauen“, urteilt Mundt.

Weitere Zugänge sind Inga Wiese und Mirja Brinkmann, beide aus der eigenen Jugend. „Mirja ist sehr talentiert, sehr ehrgeizig. In der Vorbereitung hat sie gute Leistungen gezeigt“, lobt der Coach. Wiese hat bereits in Twistringen Landesliga-Erfahrung gesammelt. Da sie künftig aber auswärtig studieren wird, bleibt abzuwarten, wie oft sie zum Einsatz kommen wird. Die Mannschaft verlassen haben Routinier Katja Fischer (eigene Zweite), Melanie Hilbig und Annika Reitz.

Von seinem 13-köpfigen Kader ist Steffen Mundt absolut überzeugt. Nur der Spielplan bereitet ihm Kopfzerbrechen. Nach dem Pokalspiel am Sonntag (14.45 Uhr) zuhause gegen den TuS Sulingen bestreitet seine Mannschaft am 20. September (16 Uhr) bei der SG Findorff ihre erste Ligapartie. Danach warten der TSV Bremervörde, TV Oyten III und der TSV Morsum, die Mundt allesamt zu den Titelkandidaten zählt. „Das ist ein hammerhartes Auftaktprogramm“, stöhnt er. Etwaige Gedanken, nach einem Fehlstart womöglich in einen Abstiegsstrudel zu rutschen, macht er sich aber nicht. Im Gegenteil: Er hofft auf den einen oder anderen Sieg. Minimalziel ist der Klassenerhalt. Das wäre ein schönes Abschiedsgeschenk für Steffen Mundt. Aus gesundheitlichen Gründen und berufsbedingt wird er seine Trainerkarriere am Saisonende beenden.

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