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Wetschens Trainer Marcordes froh über Pasiovs Ja-Wort

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Von: Cord Krüger

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Weiter geht’s in blau und gelb: Ramiz Pasiov hängt noch eine Saison in Wetschen dran.
Weiter geht’s in blau und gelb: Ramiz Pasiov hängt noch eine Saison in Wetschen dran. © Krüger

Offensivmann bleibt in Wetschen und will in die Oberliga / Sonntag zu den „Krähen“

Ein bisschen ins Grübeln kam Ramiz Pasiov dann doch. „Es gab auch andere Anfragen, sogar aus der Oberliga“, verrät der Offensivmann des TSV Wetschen. Doch jetzt gab er den Blau-Gelben seine Zusage für eine weitere Saison. „Vor allem dieser große Team-Gedanke“ habe ihn zum Bleiben bewegt. „Deswegen fühle ich mich in Wetschen so wohl.“ Gleichzeitig genieße er die Wertschätzung, die ihm die Wetscher entgegenbringen. Zudem „kann ich alles super mit meiner Arbeit verbinden“, sagt der Export-Manager des Diepholzer Bio-Lebensmittelherstellers „Lebensbaum“. Das Angebot aus der höheren Klasse habe ihn zwar gereizt, „aber Oberligist“, meint der 34-Jährige grinsend, „können wir bald ja selbst sein“.

Dafür hat seine Mannschaft in der Landesliga-Aufstiegsrunde aktuell die besten Karten. Doch am Sonntag (15.00 Uhr) gilt es beim TSV Krähenwinkel/Kaltenweide – „die für mich in ihrer Kompaktheit beste Mannschaft der Liga“, warnt Wetschens Trainer Oliver Marcordes.

Auch Zehner Pasiov urteilt: „Krähenwinkel könnte in dieser Besetzung locker in der Oberliga mithalten.“ Doch die unterschiedliche Erwartungshaltung sieht er wiederum als Vorteil: „Wir haben im Vergleich zu allen anderen Mannschaften am wenigsten Druck, weil hier niemand böse ist, wenn wir nicht aufsteigen. Und ich versuche, das den Jungs zu verdeutlichen, indem ich sage: Bleibt positiv.“

Für Marcordes sind solche Ansprachen immens wichtig: „Ramiz ist nicht nur so wertvoll für uns, weil er auf dem Platz alles zeigt, was wir von ihm erwarten. Er genießt ein hohes Ansehen in der Mannschaft, sein Wort hat Gewicht.“ Daher „war ich auch unglaublich froh und erleichtert, als Ramiz uns weiter zugesagt hat. So einen brauchen wir weiterhin.“

Pasiov selbst freut sich, „dass der Kader fast so zusammen bleibt – ob in der Oberliga oder Landesliga“. Zuletzt verkündete allerdings Moritz Thölke seinen Abschied. „Moritz muss man verstehen. Der Aufwand wird für ihn berufsbedingt zu groß“, sagt sein Noch-Trainer über den Polizeibeamten, der auch den Auftritt bei den „Krähen“ wegen seines Dienstes verpasst. Zudem fehlen die urlaubenden Marco Babilon und Steffen Winkler sowie – und diese Nachricht ist ein echter Stimmungskiller – Christoph Hainke. Der Offensivmann hatte nach dem jüngsten 2:2 gegen Evesen über Knieprobleme geklagt. „Im Spiel hatte ich davon gar nichts mitbekommen, aber jetzt besteht sogar der Verdacht auf einen Kreuzbandriss“, verrät Marcordes.  ck

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