Marcel Dörgeloh gelingt Doppelpack beim Brinkumer 6:2 gegen BTS Neustadt

„Ich kann nur schwere Tore“

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Voller Einsatz: Brinkums Marcel Brendel (li.) bringt den Ball, bedrängt vom Ex-Brinkumer Andreas Liebhard, nach innen.

Brinkum - Von Gerd Töbelmann. Der Brinkumer SV ist derzeit in der Fußball-Bremen-Liga nicht zu packen. Beim 6:2 (2:0) gegen Aufsteiger BTS Neustadt setzte es den vierten Sieg in Folge und den ersten auf eigenem Platz. Die Brinkumer sind also gerüstet für das Pokal-Achtelfinale am Samstag beim Landesligisten SC Vahr Blockdiek.

BSV-Trainer Kristian Arambasic war hinterher sehr zufrieden mit seiner Mannschaft: „Wir haben insgesamt fünf verschiedene Torschützen. Das zeigt, wie breit der Kader aufgestellt ist. Auch von der Bank kann ich echte Qualität einwechseln. Momentan haben wir einen echten Lauf. Den wollen wir natürlich auch im Pokal gegen Vahr nutzen, denn da sind wir der klare Favorit.“

Gegen Neustadt begann die Elf, die sich zuletzt in Vegesack behauptet hatte. Bereits in der zwölften Minute gingen die Gastgeber auf dem Kunstrasenplatz (siehe auch Extratext) mit 1:0 in Führung. Nach glasklarem Foul an Marcel Dörgeloh verwandelte Marcel Brendel den Elfmeter sicher. Neustadt igelte sich zwar nicht komplett hinten ein, doch gefährlich war der Landesliga-Meister zunächst nicht. Anders die Gastgeber: In der 35. Minute traf Innenverteidiger Esin Demirkapi nach Freistoß von Artur Degtjarenko mit der Fußspitze zum 2:0. Dass die Brinkumer mit der Null im Rücken in die Kabine gingen, hatten sie Sekunden vor der Pause ihrem Keeper Mathis Peters zu verdanken, denn der 21-Jährige klärte gleich doppelt gegen Khaiss Sultani.

Nach der Pause schlug Brinkum schnell ein drittes Mal zu. Sturmspitze Marcel Dörgeloh tankte sich auf der linken Seite durch, scheiterte zunächst an Keeper Steven Schnock, bekam die Kugel aber wieder vor die Füße und bugsierte sie aus extrem spitzem Winkel zum 3:0 ins Netz. Nach Sultanis 1:3 (64.) war Dörgeloh in der 70. Minute erneut an der Reihe. Und wieder war es ein Tor der Marke „macht nicht jeder“. Keeper Schnock hatte zu kurz und zu unplatziert geklärt, der Ball sprang Dörgeloh vor die Füße, der aus 22 Metern per Heber das 4:1 besorgte. „Ich kann offenbar nur die schweren Tore. Der Winkel bei meinem ersten Tor war aber auch wirklich spitz“, schmunzelte der Doppel-Torschütze nach der Partie. Dabei hatte „Celly“ sogar noch einen dritten Treffer auf dem Fuß, vergab den aber freistehend – war eben zu einfach...

In der Endphase kamen die Gäste, die sich nie aufgaben, durch Lukas Karagiannidis noch zum 2:4 (80.), aber mehr sprang nicht heraus. Die Schlussoffensive gehörte dann wieder den Brinkumern. Erst der eingewechselte Maximilian Wirth per Freistoß (87.) und danach der ebenfalls später gekommene Christopher Taylor per Abstauber (88.) sorgten für den 6:2-Endstand. „Die beiden Gegentore haben mich geärgert. Aber das ist nun wirklich Kritik auf hohem Niveau“, sagte Arambasic.

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