Landesligist TuS Sulingen reist heute mit breiter Brust zu Meisterschaftsfavorit Arminia Hannover / Schröder steht im Tor

Manuel Meyer: „Wir haben nichts zu verlieren“

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Ist heute in Hannover in der Defensive gefordert: Sulingens 21-jähriger Rajann Leymann (Mitte). ·

Sulingen - Zum Landesliga-Auftakt den ambitionierten SV Ramlingen-Ehlershausen mit 1:0 geschlagen, am Dienstag in der zweiten Runde (Freilos in Runde drei) des Fußball-Bezirkspokals den SC Twistringen mit 7:1 abgefertigt – besser hätte der Saisonstart für den TuS Sulingen nicht verlaufen können. Doch heute (Anstoß 18.45 Uhr) wartet auf den Aufsteiger bei Meisterschaftsfavorit SV Arminia Hannover eine ganz schwere Aufgabe.

Sulingens Abwehrchef Manuel Meyer hat keine Angst vor dem Gegner: „Wir reisen mit breiter Brust dahin und haben doch nichts zu verlieren.“ Einschüchtern lässt sich der 30-Jährige bei der Vielzahl von starken Akteuren bei Arminia Hannover nicht: „Auch wir haben genug Spieler mit Erfahrung.“ Das stimmt: Er selbst, Mehmet Koc, Sascha Jäger und Thorolf Meyer haben auch schon höherklassig gekickt.

Walter Brinkmann, Trainer beim TuS Sulingen, ist bestens über die Hannoveraner informiert: „Die haben nur gute Leute, sind in der Breite stark und wollen aufsteigen. Ich erwarte, dass sie mächtig Dampf machen werden.“ Der 51-Jährige weiß allerdings auch, dass seine Mannen noch einmal eine Schippe draufpacken müssen, „denn wir erwischen nicht immer so einen glücklichen Tag wie gegen Ramlingen“.

Sorgen bereitet dem TuS-Coach die angespannte Personallage, denn in Person von Tomasz Tomasik (Meniskus-Operation und kleiner Riss im Knie – sechs Wochen Pause), Till Linsenhoff (massive Adduktoren-Probleme – noch gar nicht trainiert) und Sascha Husmann (Sprunggelenksverletzung) fallen drei Akteure längerfristig aus. Und Sören Sandmann schlägt sich mit einem lädierten Sprunggelenk herum – der 23-Jährige beißt aber die Zähne zusammen und spielt. Sebastian Elvers machen muskuläre Probleme zu schaffen, der 22-jährige Mittelfeldakteur sitzt für den Notfall auf der Bank.

Bei den Torhütern hält Walter Brinkmann an seinem Rotationsprinzip weiter fest. Aus beruflichen Gründen steht heute Marc Jamieson nicht zur Verfügung. Deshalb steht der Ex-Bassumer David Schröder zwischen den Pfosten. „Er kann sich beweisen“, unterstreicht der erfahrene Trainer, der als zweiten Keeper Tim Bösche auf der Bank sitzen hat.

Brinkmann lässt am Freitag mit einem 4-2-3-1-System beginnen. „Wir haben uns mit unserem 1:0-Sieg über Ramlingen Respekt verschafft. Meine Mannschaft ist diesmal defensiver ausgerichtet, wir wollen den Gegner vom Tor weghalten“, nennt er seine Marschroute. Vor allem die Innenverteidiger Manuel Meyer und Sascha Jäger sowie Rajann Leymann und Dennis Neumann in der Doppel-Sechs werden mehr denn je gefordert sein.

Die Hannoveraner bevorzugen ein offensiv ausgerichtetes 4-4-2-System. Gefahr droht den Sulestädtern vor allem vom pfeilschnellen Frankline Nnane, Denis Hoins und Adrian Wagner. Aber auch die Stürmer Alexander Lackmann oder Patrick Grabosch können an einem guten Tag eine Begegnung im Alleingang entscheiden. · mbo

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