TuS Sulingen mit Heimsieg gegen Tündern  /  Rajann Leymann verletzt vom Platz

Manuel Meyer vergoldet „Woche der Leidenschaft“

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Mehmet Koc (rechts) hatte gestern maßgeblichen Anteil am zweiten Saisonsieg seines TuS Sulingen. Den ersten Treffer bereitete der 31-Jährige vor, das 2:0 erzielte er selbst. ·

Sulingen - Von Daniel WiechertKollektives Aufatmen beim TuS Sulingen. Nach drei Niederlagen in Serie gewann die Truppe von Walter Brinkmann gestern mit 2:0 (1:0) gegen den HSC BW Tündern. Der TuS kletterte damit auf Rang elf in der Landesliga-Tabelle. Die Erleicherung sprach nach der Partie auch aus Brinkmann: „Wir haben jetzt die Woche der Leidenschaft und Emotionen hinter uns gebracht.“

Im Vorfeld der Partie hatte Walter Brinkmann noch vom Niveau in der neuen Spielklasse geschwärmt. Gestern war es allerdings kein Augenschmaus, was die beiden Teams auf den Sulinger Rasen ablieferten. Dass es spielerisch zuweilen hakte, machte der TuS allerdings mit kämpferischem Einsatz mehr als wett. „Wir waren heute immer präsent, haben immer einen Schritt mehr gemacht als der Gegner“, erklärte Brinkmann die Formel zum zweiten Saisonsieg.

Dafür stellte Manuel Meyer früh die Weichen. Nach einer Flanke von Mehmet Koc bewies der 30-Jährige Routinier seine Abgezocktheit und köpfte den Ball am langen Pfosten entgegen der Laufrichtung des Torwarts zum 1:0 (5.) über die Linie. Kurz danach hatte Vorlagengeber Koc selbst die Möglichkeit, auf 2:0 zu stellen. Nach einem Eckball versuchte er es per Direktabnahme von der Strafraumgrenze. Der Ball flog allerdings in den Sulinger Nachmittagshimmel. Doch der TuS blieb am Drücker. Kapitän Dennis Neumann kam vom rechten Strafraumeck zum Schuss – ebenfalls drüber (17.).

TuS-Keeper Marc Jamieson war dagegen weitestgehend beschäftigungslos. Tobias Wulfkuhles Versuch aus 16 Metern lud zum Fliegen ein (13.), der Kopfball von Tünderns Goalgetter Lukas Kramer landete direkt in den Armen Jamiesons (27.). Die Gäste machten es den Sulingern auch einfach: Die zumeist lang geschlagenen Bälle vereitelten die Gastgeber mit ihrem guten Stellungsspiel.

Trotzdem musste auch bei den Sulingern eine Standardsituation zum 2:0 herhalten. Nach einem Einwurf verlängerte Neumann per Kopf auf Koc, der mit einem Drehschuss ins linke Eck traf (55.). Damit war die Partie durch. Der TuS hätte gar noch höher gewinnen können, doch Koc (66.) und Richard Sikut (76.). vergaben freistehend. Das schmälerte jedoch nicht Brinkmanns Zufriedenheit: „Für zwei Tore braucht man in der Regel sechs Chancen. So war es auch heute.“

Zwar habe sein Team „nicht alles richtig gemacht, aber vieles besser“, erklärte Brinkmann. „Das Gefühl von drei Niederlagen in Folge war für viele von uns neu. Deshalb werte ich dieses Ergebnis umso höher, weil es uns mental weiterbringt.“

Einen Wermutstropfen gab es allerdings für die Sulinger. Rajann Leymann musste den Platz bereits nach einer knappen halben Stunde verletzt verlassen. „Er hat einen Schlag auf das Knie bekommen“, erklärte Brinkmann. „Das ist echt bitter. So langsam wird die Luft in der Defensive dünner.“ Gut, dass der TuS vor der Saison Piotr Skitek als Feuerwehrmann verpflichtet hatte. Der 36-Jährige hinterließ gestern in der Innenverteidigung einen mehr als soliden Eindruck.

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