TuS Sulingen erwartet morgen den Landesliga-Zweiten SV Bavenstedt / Sandmann fraglich

Manuel Meyer zum Topspiel zurück

Sulingen - Gute Nachrichten aus dem Lazarett des TuS Sulingen: Innenverteidiger Manuel Meyer und Rechtsverteidiger Richard Sikut, die am Samstag im Landesliga-Spiel beim TSV Pattensen verletzt vom Platz mussten, gaben jetzt wieder grünes Licht und stehen dem Tabellenfünften morgen ab 15 Uhr zum Top-Spiel im Sulinger Sportpark gegen den Tabellenzweiten SV Bavenstedt wieder zur Verfügung.

Lediglich der dritte Ausfall in Pattensen bereitet Sulingens Co-Trainer Thorolf Meyer noch Kopfzerbrechen: Sören Sandmann klagte auch gestern noch über muskuläre Probleme. „Sollte er nicht spielen können, wäre Rajann Leymann eine Option – aber der ist als Innenverteidiger eigentlich zu wertvoll“, meint Meyer. Nach dem heutigen Abschlusstraining wollen sich er und Chefcoach Walter Brinkmann auf eine mögliche Alternative festlegen – falls Sandmann wirklich abwinken muss.

Maarten Schops hat

Sperre abgebrummt

„Hätten wir Sascha Husmann dabei, wäre das alles kein Problem – aber der ist ja auch langzeitverletzt“, erinnert Stürmer Meyer, nach seinem Kniescheibenbruch und Patellasehnen-Riss selbst erst seit kurzem wieder im Aufbautraining.

Trotz der Fragezeichen in der Viererkette hat sich das TuS-Trainerteam vorgenommen, dieses Duell gegen das „hinter Arminia Hannover wirklich zweitbeste Team der Liga“ mit einer kompakten Defensive anzugehen. „Bei Ballbesitz müssen wir dann schnell umschalten und nach vorn spielen“, gibt Meyer als Marschroute aus – und ist froh, wieder auf Abräumer und Ballverteiler Maarten Schops zurückgreifen zu können. Der Belgier hatte für sein Handspiel auf der Linie gegen Burgdorf nur ein Spiel Sperre bekommen und darf nun wieder als Sechser vor der Abwehr ran. „Mit Maarten haben wir wieder einiges mehr an Routine und Abgeklärtheit “, weiß Meyer.

Der 38-jährige Ex-Profi Schops zählt zu jenen Erfahrenen, von denen die jungen Spieler viel lernen. „Wir haben eine gute Mischung“, nennt der Co-Trainer ein Erfolgsrezept des Tabellenfünften. Und weil dieser Mix passt, scheint die Mannschaft in der kommenden Serie so zusammen zu bleiben. „Bisher hat sich noch niemand bei uns abgemeldet – und ich denke auch nicht, dass das noch kommt“, schätzt Meyer: „Unsere gute sportliche Zwischenbilanz, das Umfeld, die Gegebenheiten mit Kunstrasenplatz und allem Drum und Dran liefern uns schon gute Argumente. Im Moment gibt es für die Jungs keinen Grund, sich anderweitig umzusehen.“

Aus der eigenen Bezirksliga-A-Jugend rückt zudem mindestens U 19-Kapitän Hendrik Meyer in die Erste auf; weitere, teils auch aus dem jüngeren Jahrgang, klopfen nach guten Leistungen während ihrer ersten Spiele unter Brinkmann ebenfalls an die Tür. · ck

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