Regionalligist HSG Barnstorf/Diepholz holt Zweitliga-Shooter aus Aurich / Auch Keeper Madert kommt

Maksimovich – die neue „Waffe“

Barnstorf - Das nennt man „zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen“: Handball-Regionalligist HSG Barnstorf/Diepholz suchte für die neue Saison vor allem einen gleichwertigen Ersatz für den abgewanderten Michael Feldmann sowie einen dritten Linkshänder – und fand Denis Maksimovich. Der 31-jährige Weißrusse gehört absolut in die Kategorie Kracher, warf in der vergangenen Spielzeit 174 Tore für den OHV Aurich und war damit der viertbeste Schütze in der 2. Bundesliga.

Zudem sicherte sich die HSG die Dienste von Konstantin Madert, dem dritten Keeper von Bundesligist TuS N-Lübbecke. Der 21-Jährige war zuletzt per Zweitspielrecht beim West-Regionalligisten Spenge aktiv – und soll in dieser Konstellation nun für die Barnstorfer agieren.

Als siebten Neuzugang wünscht sich HSG-Trainer Heiner Thiemann den Syker Nachwuchsspieler Martin Golenia – und auch da sieht’s sehr gut aus. Golenia wolle noch die Vorbereitung abwarten und schauen, ob er sich beim aktuellen Vizemeister der Regionalliga behaupten kann. „Ob er kommt, ist noch nicht ganz sicher, weil er spielen will“, erklärt Thiemann, klingt aber extrem optimistisch und sagt: „Das läuft. Ich will ihn auf jeden Fall haben.“ Klappt auch der Wechsel des Sykers, wäre der HSG-Kader für die kommende Saison mit 18 Spielern „normalerweise zu“, wie Thiemann urteilt.

Froh ist der Barnstorfer Trainer über alle Neuen. Besonders aber über Maksimovich, der – wie viele andere

nThiemann will

nMartin Golenia

Barnstorfer Spieler – beruflich untergebracht werden konnte. „Jetzt haben wir jemanden, der ähnlich viele Tore wie Feldmann (216 in der abgelaufenen Regionalliga-Serie, Anm. d. Red.) geworfen hat. Er ist auf jeden Fall eine Verstärkung, ein richtiger Schütze.“ Der 2,02 Meter große Weißrusse schießt vorzugsweise aus dem rechten Rückraum und soll sich dort mit Sigitas Stropus abwechseln, der dann wiederum Nils Mosel auf Rechtsaußen entlasten könnte. Kurzum: Durch den dritten Linkshänder hat Thiemann nun mehr Variationsmöglichkeiten. Die Rolle des Spielmachers, die letzte Saison Feldmann klasse ausfüllte, sollen sich nach den Vorstellungen des Trainers fortan Marek Saloka, Tim Bredemeyer (neu aus der Zweiten) und Golenia teilen.

Die Entscheidung, den Zweitliga-Absteiger und künftigen Barnstorfer Konkurrenten Aurich zu verlassen, ist Maksimovich „nicht leicht gefallen. Aber ich möchte mich beruflich weiterentwickeln und langsam den Einstieg ins Berufsleben angehen“, betonte der 31-Jährige, der sich demnächst eine Unterkunft in der Barnstorfer oder Diepholzer Region suchen will, in der „Ostfriesen-Zeitung“.

Eine gute Nachricht für die HSG kam schließlich auch noch von Tomas Lenkevicius. Der Abwehrchef, der zuletzt mit massiven Schulterproblemen zu kämpfen hatte, ist wieder voll einsatzfähig. „Er hat sich bei mir zurückgemeldet“, verrät Thiemann mit hörbarer Erleichterung in der Stimme.

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