Rehden sorgt sich nach 0:3 in Braunschweig / Abwehr bekommt ihr Fett weg

Make-Up-Entferner muss her

Kreis-Diepholz - BRAUNSCHWEIG · Nach diesem Wochenende macht sich der BSV Rehden um den BSV Rehden ernsthafte Sorgen. „So wie wir in Braunschweig gespielt haben, haben wir auf den Aufstieg null Chancen“, sagte Coach Jürgen Stoffregen. Berechtigt wäre der Fußball-Oberligist trotzdem, auch wenn Teammanager Heiner Bünte gestern nach dem kläglichen 0:3 (0:2) bei Eintracht Braunschweig II von einer „Schülermannschaft“ sprach.

Erstmals seit dem elften Spieltag Mitte Oktober hätte der BSV unter die ersten Vier, die Aufstiegsränge, rücken können. Schlimme Aussetzer schütteten den Gästen bei der Zweitliga-Reserve jedoch literweise Salz in die Suppe.

Was Keeper Rene Damerow in der 28. Minute widerfuhr, „ist ihm seit zehn Jahren nicht passiert“. Da war sich Jürgen Stoffregen sicher. Auch wenn er noch nicht mal seit zehn Monaten an der Seitenlinie steht. Das war geschehen: Braunschweigs Mehmet Kodes schickte einen Freistoß von der Außenlinie Richtung BSV-Tor, direkt auf Damerow. Der ließ den Ball fallen, das Leder trumpfte einmal auf – und lag im Netz.

Das 0:2 (37.) durch Evangelos Papaefthimiou ging auf die Kappe der schwarz-weißen Innenverteidigung. „Obwohl ich nicht weiß, ob man da Innenverteidigung zu sagen konnte“, ließ Bünte kein gutes Haar an Michael Wessel und Manuel Meyer. Ersteren nahm Coach Stoffregen später in Schutz, „aber Manu hatte nicht seinen besten Tag, vorsichtig ausgedrückt . . .“

Braunschweigs deutsch-griechischer Abwehrmann konnte sich vor Freiheiten in Rehdens Strafraum jedenfalls nicht retten. „Aus der zweitbesten Abwehr der Liga ist heute eine Schießbude geworden“, giftete Heiner Bünte. Der Trainer war zumindest noch so gütig, die Außenverteidiger Alexander Burgardt und Thorsten Tönnies mit in die Kritik einzubeziehen: „‚Boogie‘ hat keinen Zugriff bekommen, und Thorsten ist von der Form der Hinrunde weit entfernt.“

Der einzige Rehdener, der sein pomadiges Team hätte anschubsen können, war Francis Banecki. Doch der 26-Jährige wählte nach vier Minuten den lässigen Außenrist, als eine Hereingabe auf ihre Vollendung wartete. „Da muss er konsequenter sein“, so Stoffregen. Konsequent war letztlich nur die frühe Entscheidung für Eintracht durch Kodes (49.) und ein Endergebnis, mit dem der BSV Rehden noch gut bedient war. „Das kann nicht unser wahres Gesicht sein“, meinte Stoffregen schlecht gelaunt. Fünf Tage bleiben ihm, um bis zum Heimspiel gegen Göttingen das hässliche Make-Up zu entfernen. · ahe

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