Handball-Oberligist TuS Wagenfeld reist morgen selbstbewusst zur HSG Nordhorn II

Maik Schwenker: „Vier Punkte brauchen wir noch“

Auch bei Wagenfelds Spielertrainer Szymon Piechowiak (l.) zeigt die Formkurve nach seiner Leistenoperation nach oben. Morgen soll’s den nächsten Sieg geben.

Kreis-Diepholz - WAGENFELD (mbo) · Nach 7:1 Punkten in Folge strotzen die Oberliga-Handballer des TuS Wagenfeld vor Selbstvertrauen, haben sich von den Abstiegsplätzen zunächst einmal gelöst. Doch ausruhen auf den Lorbeeren können sie sich nicht, denn auf sie wartet noch ein ganz schweres Restprogramm. Maik Schwenker, Torhüter beim TuS Wagenfeld, hat schon einmal eine Rechnung für die letzten fünf Partien aufgestellt: „Vier Punkte brauchen wir noch.“

Am liebsten würde der Tabellenelfte bereits morgen den neunten Saisonsieg einfahren, wenn sich die Gäste um 20.15 Uhr beim Regionalliga-Absteiger HSG Nordhorn II vorstellen. „Auf diese Mannschaft sich einzustellen, wird schwer, denn wir wissen nicht, welche Akteure da auflaufen“, sagt Maik Schwenker. Die Nordhorner können das Team mit Spielern aus der Ersten und der Oberliga-A-Jugend auffüllen.

Die Wagenfelder können bis auf Maik Schwenker, der sich beim jüngsten 33:32 gegen den VfL Fredenbeck II in der rechten Wade einen Muskelfaserriss zugezogen hatte, auf ihren kompletten Kader zurückgreifen. Im Tor genießt Tobias Tannert das Vertrauen, der sich zuletzt als Rückhalt erwies.

Nach den ordentlichen Leistungen der vergangenen Wochen rechnet sich das Team von Spielertrainer Szymon Piechowiak auch in Nordhorn etwas aus. „Das Selbstvertrauen bei uns ist hoch, dennoch wird’s ein enges Ding“, sagt der 31-jährige Maik Schwenker. Seine Marschroute steht: „Wir wollen den Nordhornern unser Spiel aufzwingen. Wichtig ist allerdings auch, dass der Kampfgeist wieder stimmt. Außerdem dürfen wir gegen die technisch gut ausgebildeten jungen Spieler der HSG Nordhorn II nicht zu viele Fehler machen.“

Dass die Wagenfelder den Tabellenneunten schlagen können, das haben sie beim 33:27 in der Hinbegegnung bewiesen. Hier wussten vor allem der zehnfache Torschütze Henning Fenker und Linkshänder Marcel Husmann (8/5) zu gefallen. Diese beiden Rückraumakteure sowie die Polen Szymon Piechowiak und Pawel Molenda sorgen dafür, dass die Wagenfelder in der zweiten Reihe variieren können und dadurch schwer auszurechnen sind. „Malle“ Schwenker hofft, dass Linksaußen Henning Gebhardt und Rechtsaußen Christian Stief dieses Quartett noch mehr entlasten können. Maik Schwenker sieht den TuS Wagenfeld trotz der Erfolgsserie nicht in der Favoritenrolle: „Die Chancen stehen 50:50.“

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