Tischtennis-Bundesligist SV Werder Bremen unterliegt vor 400 Zuschauern TTC Zugbrücke Grenzau 2:3

Lundquist und Hielscher patzen im Doppel

Nationalspieler Lars Hielscher vom SV Werder Bremen bot im Einzel eine Klasse-Leistung.

Kreis-Diepholz - BREMEN (drö) · Verpatzter Start für Tischtennis-Bundesligist SV Werder Bremen. Mit 2:3 zog das Team von Trainer Cristian Tamas vor 400 Zuschauern in der neuen Werder-Halle gegen den TTC Zugbrücke Grenzau den Kürzeren und verpasste wichtige Zähler im Kampf um die Playoff-Plätze.

Kein Wunder, dass Tamas’ Laune sich dem Bremer Schmuddelwetter anpasste: „Das hatten wir uns anders vorgestellt. Aber wir haben unsere Chancen einfach nicht konsequent genug genutzt.“ Insbesondere auf Jens Lundquist traf dies zweifelsohne zu. Beim Stand von 1:1 lag der Schwede gegen Robert Gardos im fünften Satz bereits mit 6:0 und 7:2 in Front, um doch noch hauchdünn zu scheitern. Von dieser unglücklichen Schlappe erholten sich die Hanseaten nicht mehr. Zwar wetzte Spitzenspieler Adrian Crisan die Scharte seiner Auftaktpleite gegen Lucjan Blaszczyk wieder aus und rang Kenji Matsudaira zum 2:2 nieder, doch im Abschlussdoppel standen Lundquist/Hielscher gegen Blaszczyk/Gardos auf völlig verlorenem Posten. Rundum zufrieden konnte mit seiner Leistung somit nur Lars Hielscher sein. Der Nationalspieler erwies sich einmal mehr als Favoritenschreck und bezwang überraschend Matsudaira mit 3:2. Folgerichtig kassierte der 31-Jährige ein Sonderlob von Tamas: „Lars hat sensationell gespielt. Zumal er anfangs der Woche noch Knieprobleme hatte. Aber Physiotherapeut Timo Grauerholz hat ihn toll wieder hinbekommen.“ Hinbekommen muss Tamas bis Freitag auch wieder sein Team. Dann steht das schwere Auswärtsspiel beim Timo Boll-Club Borussia Düsseldorf auf dem Programm, wo sich die Grün-Weißen laut Tamas „die verlorenen Punkte wieder holen wollen“.

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