Seckenhausens Chance auf den Klassenerhalt 

Korbball-Bundesliga: Luise Budig mit Würfen wie aus dem Lehrbuch

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Fuhr im Kampf um den Klassenverbleib mit der TSG Seckenhausen-Fahrenhorst in Findorff zwei 9:8-Erfolge in der Korbball-Bundesliga ein: Sarah Kienker (beim Wurf). Sie brachte es auf vier Korberfolge.

Findorff-Bremen - Von Zoe Turner. Während der TSV Heiligenrode am Sonntag zwei Niederlagen in der Korbball-Bundesliga einstecken musste, hat sich die TSG Seckenhausen-Fahrenhorst vier sehr wichtige Punkte erspielt und ist dem Klassenverbleib wieder einen Schritt näher gekommen. Auch der TuS Sudweyhe ließ sich keine Punkte nehmen und ist wieder im Rennen um die Deutschen Meisterschaften. Der TSV Barrien spielte sich mit 2:2 Punkten weiter im Mittelfeld der Tabelle fest.

TSV Barrien - TSG Seckenhausen-Fahrenhorst 8:9 (5:5): Der TSV Barrien erwischte den besseren Start in das Duell und erspielte sich eine 5:1-Führung. Nach Startschwierigkeiten glich jedoch die TSG Seckenhausen-Fahrenhorst bis zum Halbzeitpfiff den Spielstand wieder aus. Somit war die Partie wieder offen. Beide Mannschaften schenkten sich nichts. Doch die Gastgeberinnen machten am Ende zu viele Fehler im Angriff und in der Verteidigung, sodass Lena Meyer den Siegtreffer für die Seckenhauser Damen erzielte. „Wer so viele Möglichkeiten leichtfertig vergibt, darf sich nicht wundern, wenn ihm die Butter noch vom Brot genommen wird“, resümierte Barriens Trainer Manfred Otto.

Kam in zwei Begegnungen zu einem Korberfolg: Maren Mühlenbruch vom Bundesligisten TSV Barrien.

SG Findorff-Bremen - TSV Barrien 2:5 (0:1): Zwei Punkte aus Findorff mitzunehmen, war der Plan des TSV Barrien. So präsentierten die Gäste von Anfang an leidenschaftlichen Kampfgeist und ließ dem Gastgeber aus Bremen keine Chance, seine Stärken auszuspielen. „Die Mannschaft hat das umgesetzt, was wir im Vorfeld besprochen hatten“, freute sich Coach Otto, der nach dem vorletzten Spieltag mit seinem Team nun sicher in der Tabellenmitte steht.

TuS Sudweyhe - TSV Heiligenrode 7:4 (5:4): Der TuS Sudweyhe war mal wieder von Krankheitsfällen geplagt, aber lag trotz neuer Zusammenstellung stets in Führung. Heiligenrode blieb jedoch dran und konnte den Halbzeitstand zehn weitere Minuten halten, ehe Sudweyhe innerhalb kurzer Zeit mit zwei Körben einen größeren Abstand aufbaute. „Durch unspektakuläres, aber sicheres und einfaches Kreisspiel haben wir unsere Treffer erzielt“, erklärte Sudweyhes Julia Hoffmann. „Die Abwehr fand ich gut, aber das nützt nichts, wenn die Spielerinnen vorne nicht treffen“, analysierte TSV-Trainerin Dagmar Schnelle.

TSG Seckenhausen-Fahrenhorst - SV Brake 9:8 (2:4): Es war ein Spiel um den Klassenerhalt. Umso mehr lastete der Druck auf den Seckenhauserinnen, die sich zu Beginn des Spiels im Angriff noch schwer taten. In der zweiten Halbzeit lief es aber besser. Ein Sonderlob von Trainerin Camilla Hahn erhielt Luise Budig: „Sie hat Würfe wie aus dem Lehrbuch ausgepackt.“ Mit sechs Treffern steuerte Budig einen großen Anteil zum wichtigen Sieg bei. Ziel sei es, am letzten Spieltag in zwei Wochen, noch mal das Beste zu geben, um weiter in der Bundesliga zu spielen. Denn mit vier erzielten Punkten sind die Gastgeberinnen wieder im Rennen.

TSV Heiligenrode - TSV Thedinghausen 3:8 (2:6): Bis zur achten Minute gestaltete Heiligenrode das Spiel offen, doch dann war es wieder die schlechte Wurfqualität, die dem Kontrahenten zugute kam. In der zweiten Halbzeit waren die Abschlüsse zwar besser, trotzdem landete der Ball nicht im Korb. Kurz vor Ende des Spiels verkürzte Meike Solte zwar mit einem Sechsmeter-Freiwurf auf 3:7, allerdings war das Spiel zu diesem Zeitpunkt bereits entschieden, sodass es für Heiligenrode ohne Punkte auf den Heimweg ging. Dagmar Schnelles Fazit: „Abwehr gut, Angriffsspielzüge gut, weiter an der Trefferquote arbeiten!“

SV Brake - TuS Sudweyhe 6:8 (1:2): Die Gäste kamen schwer in Gang und ließen sich vom langsamen Spiel ihrer Gegner beeinflussen. Erst in der zweiten Hälfte gelang Sudweyhe der Umschwung und zog davon. Nachdem Brake auf 6:7 verkürzt hatte, war es Nina von Weyhe, die einen Heber zum Schlusspunkt setzte. „Wir müssen uns mal wieder bei allen Spielerinnen bedanken, die jeden Spieltag aushelfen, unsere Krankheiten kompensieren und uns immer unterstützen“, so Spielführerin Julia Hoffmann.

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