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Luisa Schlemm (Korbball)

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Luisa Schlemm vom TuS Sudweyhe gehört in der Bundesliga zweifelsohne zu den besten Korbfrauen.

Sudweyhe - Von Neele Knief. Seit ihrem achten Lebensjahr spielt Luisa Schlemm schon Korbball – und das auch noch ziemlich erfolgreich. Mittlerweile ist sie Korbfrau beim Bundesligisten TuS Sudweyhe und hat in diesem Jahr ihre größten Erfolge gefeiert.

Angefangen hat alles in Okel. Damals ist sie über ihre Eltern zum Korbball gekommen. „Sogar mein Papa hat damals Korbball gespielt“, schmunzelt Schlemm. In der C-Jugend ist die heute 23-Jährige dann zu ihrem jetzigen Verein, dem TuS Sudweyhe, gewechselt. „Dort waren die Möglichkeiten einfach größer“, erzählt Schlemm. Seit vergangenem Jahr ist sie mit ihrem Team zurück in der Bundesliga. In der Aufstiegssaison hat Sudweyhe direkt die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft klargemacht. „Ich habe schon im Training gemerkt, dass uns der Aufstieg beflügelt hat, wieder oben mitzuspielen“, erklärt Schlemm. Die Qualifikation war auch ihr persönliches Ziel für dieses Jahr, denn es war ihre erste DM im Frauenbereich. In der A-Jugend war sie zuvor schon einmal Deutscher Vizemeister – ihr bis dato größter Erfolg.

Dass es dann im Mai dieses Jahres sogar zu einem hervorragenden dritten Platz und der Bronzemedaille reichte, hat Schlemm natürlich riesig gefreut. Denn als Korbfrau hat sie dank ihrer guten Leistungen einen erheblichen Teil zu diesem Triumph beigetragen. Schließlich ist die Korbfrau in dieser Sportart quasi unverzichtbar.

Doch nicht nur in ihrem Verein hat sie in diesem Jahr wieder einmal überzeugt. Auch in die Auswahlmannschaft des Bezirks wurde Schlemm berufen. Bereits seit der D-Jugend gehört die Ausnahmespielerin jedes Jahr zu den Besten ihres Jahrgangs. Dieses Jahr, bei ihrer letzten Teilnahme in der U 23, gelang ihr dann erstmalig der Sieg des Länderpokals. „Endlich konnten wir Bayern schlagen, sodass ich in meinem letzten Jahr den Pokal gewinnen konnte“, freut sich Schlemm. Auf die Leistung am Auswahlwochenende ist die ehrgeizige Spielerin besonders stolz: „Ich bin selten zufrieden mit mir, aber da habe ich das Optimum am Korb rausgeholt und ich freue mich, dass ich so meinen Beitrag zum Sieg leisten konnte“, sagt Schlemm.

Für die Zukunft wünscht sie sich, dass sie weiterhin auf hohem Niveau Korbball spielt. Außerdem möchte sie noch mal an einer Deutschen Meisterschaft teilnehmen.

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