Luftpistolen-Zweitligist Bassum 1848 gewinnt doppelt / Papstmann selbstkritisch

Traumstart auf eigener Anlage

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Bassums Neuzugang Stefan Papstmann startete mit einem Sieg und einer Niederlage in die Zweitliga-Saison.

Bassum - Beim Heimwettkampf erwischten die Schützen des SV Bassum von 1848 einen Auftakt nach Maß. Mit je einem Sieg gegen Barmke und Bremerhaven ging es in die neue Saison der 2. Bundesliga Nord mit der Luftpistole.

Zum Auftakt gegen Barmke meinte Bassums Sportleiter Jens Voß: „Alle fünf kamen gut in den Wettkampf und nahmen ihren Gegnern einige Ringe ab.“ Denis Rother und Peter Benne ließen ihren Gegnern keine Chance und bauten ihren Vorsprung nach und nach aus. Nicht ganz so einfach hatte es Stefan Pabstmann. Dessen Gegner Ingo Offelmann legte gut nach und ging kurzzeitig am Bassumer vorbei. Doch in der zweiten Wettkampfhälfte brach Offelmann ein, während Pabstmann noch eine Schippe drauflegte. „Ich hatte mir 370 Ringe vorgenommen“, sagte Pabstmann zu seinen Punktgewinn mit 371 Ringen.

Martin Mohnke an Position zwei musste sich seinem Gegner geschlagen geben. Spannend machte es Sebastian Wollenhaupt. Er stand als letzter Schütze auf dem Stand. Alle im Raum wussten, dass mindestens eine Neun zum Punktgewinn erforderlich war. Wollenhaupt setzte etliche Male ab, doch er traf nur die Acht. Damit musste er ins Stechen gegen Lars Eib. Auch dort hielten die beiden Sportler die Zuschauer in Atem. Erst im dritten Stechschuss kam es zur Entscheidung zu Gunsten von Wollenhaupt.

Zur zweiten Begegnung am Nachmittag erwarteten die 1848er den GTV Bremerhaven. „Wir kennen uns schon lange, und es ist nur selten vorgekommen, dass es einen klaren Sieger gab“, beschreibt Voß das Derby.

Auch in dieser Begegnung fiel die Entscheidung erst im letzten Schuss. Denis Rother erzielte erneut das beste Ergebnis und konnte den erfahrenen Frank Heitmeyer hinter sich lassen. „Frank ist immerhin Europameister und hat an Paralympics und Weltmeisterschaften teilgenommen“, berichtete Rother.

Auch Peter Benne hatte keine Mühe. Gleich 18 Ringe nahm er seinem Gegenüber ab. An Position fünf kam Debütant Stephan Kukla zum Zuge und verlor klar. „Stephan hat noch keine 2. Liga geschossen, daher war dieser Modus neu für ihn“, so Voß. Stefan Pabstmann musste seinen Punkt ebenfalls abgeben. „Ich habe nicht richtig rein gefunden“, so Bassums Neuzugang. „Das ist völlig normal, wenn man nach einer mehrjährigen Pause wieder anfängt“, erklärte Voß.

So war es wieder Sebastian Wollenhaupt, der punkten musste. Doch dieses Mal musste sein Gegner Sören Elsholz nachlegen. „Die letzten fünf Schuss musste er 49 Ringe schießen, um das Stechen zu erreichen“, notierte Voß. Gleich der erste Schuss war eine Neun. Elsholz holte alles aus sich raus und legte drei Zehnen hinterher. „Nein, nicht noch einmal ins Stechen“, stöhnte Wollenhaupt und schaute beim letzten Schuss weg. Doch die Anspannung war zu groß. Elsholzs letzter Schuss ging nur in die Sieben – der Bassumer 3:2-Sieg war perfekt.

vo

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