Nach knappem 66:63-Erfolg noch ein 64:58 gegen Luthe nachgelegt

Lüschen und Judt retten Hoyas Haut gegen Syke

Hoya - Basketball-Bezirksoberligist RV Hoya steuert unbeirrbar der Vizemeisterschaft entgegen. Erst setzten sich die Grafenstädter beim Lokalrivalen TuS Syke hauchdünn mit 66:63 (29:28) nach Verlängerung durch und anschließend wurde der TSV Luthe mit 64:58 (36:23) in die Schranken gewiesen. Mit diesen Siegen festigte Hoya seinen zweiten Platz, während Syke als Achter unverändert heftig um den Klassenverbleib bangen muss.

TuS Syke - RV Hoya 63:66 (28:29): „Das Spiel macht Mut für den Abstiegskampf. Dank einer guten Defensive fehlte nicht viel zur Überraschung“, fand Sykes Coach Paul Bärwald nach der knappen Schlappe lobende Worte für sein Team. In der Tat konnte man den Hausherren kaum einen Vorwurf machen. Obwohl Hoya schnell auf 17:8 davon zog, ließ sich Syke nicht entmutigen und kam bis zur Pause wieder auf 28:29 heran. Und es blieb spannend. Syke lieferte dem hohen Favoriten einen offenen Schlagabtausch und rettete sich sogar durch einen „Dreier“ elf Sekunden vor Schluss in die Verlängerung. Auch hier boten die Hausherren Hoya die Stirn, doch am Ende war es die individuelle Klasse von Marius Lüschen sowie Eugen Judt, die dem RVH einen glücklichen 66:63-Erfolg bescherten.

Syke: Dräger (4), Cholid (9), Neufeld (24), Bengs, Klostermann (4), Coskun (4), Winzia (8), Salame (7), Bomhoff (3), Hamelmann, Boyce.

Hoya: Lüschen (23), Judt (14), Oestmann (9), Grimmelmann (6), Hartje (5), Pearce (5), Feldmann (2), Rokitta (2), Hanisch.

RV Hoya - TSV Luthe 64:58 (36:23): Obwohl Hoya der Kraftakt in Syke noch sichtlich in den Knochen steckte, fand der RVH erstaunlich schnell in die Partie hinein und ging früh mit 16:7 in Führung. In der Folgezeit erwiesen sich die Gäste zwar als durchaus gleichwertig, doch insbesondere „Scharfschütze“ Tim Onkes war es dank einiger „Dreier“ zu verdanken, dass die Hausherren zur Halbzeit relativ komfortabel mit 36:23 in Front lagen. Nach dem Pausentee dann aber ein leichter Bruch im Spiel des RVH: Während Luthe wie am Fließband traf, warfen die Gastgeber urplötzlich nur noch „Fahrkarten“, so dass der TSV wieder auf 40:43 heran kam. Zum Glück der Grafenstädter behielt Klaas Grimmelmann in dieser kritischen Phase die Ruhe, fand immer wieder den Weg zum Korb und trug am Ende entscheidend dazu bei, dass Hoya mit 64:58 die Oberhand behielt.

Hoya: Grimmelmann (16), Hanisch (13), Onkes (9), Judt (7), Lüschen (7), Hartje (6), Oestmann (4), Feldmann (2), Pearce. · drö

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