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„Löwinnen“ holen vorzeitig Landesliga-Titel

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Von: Bernd Pundt

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Langte kräftig zu: Karla Witte erzielte für die Löwinnen 15 Tore beim knappen Sieg in Itterbeck.
Lange kräftig zu: Karla Witte erzielte für die Löwinnen 15 Tore beim knappen Sieg in Itterbeck. © rehnert

Wilsum – Drei Spieltage vor Schluss ist es geschafft: Die Handballerinnen der HSG Hunte-Aue Löwen holten sich vorzeitig den Titel in der Landesliga West und steigen damit in die Oberliga auf. Am Gründonnerstag setzte sich die Mannschaft von Trainer Mario Mohrland in einer nervenaufreibenden Partie mit 29:28 (12:11) beim ASC GW Itterbeck durch. In 60 hart umkämpften Minuten bewahrte der Topfavorit letztlich die Ruhe und sicherte sich den 14. Saisonsieg.

„Ich halte Itterbeck für eine extrem heimstarke Truppe. Hinzu kommt, dass wir heute nicht unseren besten Tag hatten. Am Ende haben wir einen starken Gegner niedergerungen“, zeigte sich Mohrland nach der Partie sichtlich erleichtert. Nach dem deutlichen 45:16-Erfolg im Hinspiel hatten wohl nur die wenigsten mit einer derart ausgeglichenen Begegnung gerechnet. Itterbeck zeigte jedoch ein völlig anderes Gesicht als im zurückliegenden Oktober.

Zu Beginn der Partie agierten die „Löwinnen“ nervös und gerieten mit 1:4 (7.) in Rückstand. Während der gesamten ersten Hälfte ließ das HSG-Team der Heimmannschaft zu viel Platz auf den Außenpositionen. Im Angriff leisteten sich die Gäste etliche vorschnelle Abschlüsse. „Die Nervosität war klar zu merken. Wir haben in der Abwehr nicht die richtige Einstellung gefunden und die Kommunikation hat nicht gestimmt“, so Mohrland.

Nach einer 12:11-Pausenführung gelang es dem Tabellenführer nicht, sich abzusetzen. Insbesondere die Anspiele an den Kreis von der im Hinspiel fehlenden Kira Smemann bekam die HSG nicht in den Griff. In der 44. Minute geriet der vorzeitige Oberliga-Aufstieg beim Stand von 19:21 sogar in Gefahr.. Doch angeführt von der alles überragenden Karla Witte, die insgesamt satte 15 Treffer erzielte und achtmal an der Siebenmeterlinie die Nerven behielt, sicherten sich die „Löwinnen“ nach einem Herzschlagfinale die Meisterschaft.

Nach dem Abpfiff kannte der Jubel keine Grenzen mehr. „Darauf hat die Mannschaft über zwei Jahre hingearbeitet“, betonte Mohrland stolz. Gemeinsam mit den zahlreichen mitgereisten Anhängern feierte das HSG-Team den Aufstieg. „Die Mannschaft wird das jetzt in vollen Zügen genießen und hat sich das absolut verdient“, freute sich Mohrland abschließend.

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