Liutikas muss gegen „Schwäne“ Flagge zeigen

HSG Barnstorf/Diepholz baut auf Heimstärke

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Barnstorfs torgefährlicher Rückraumakteur Tobias Meyer (M.) sucht gern den Zweikampf.

Diepholz - Sechs Heimspiele, sechs Siege: Handball-Oberligist HSG Barnstorf/Diepholz ist in eigener Halle eine Macht, das soll auch im neuen Jahr so bleiben. Morgen erwartet der Tabellenzweite um 20 Uhr in der Diepholzer Mühlenkamphalle die unbequeme HSG Schwanewede/Neuenkirchen. Die „Schwäne“ sind auswärts stark, haben fünf Siege eingefahren und nur beim Spitzenreiter ATSV Habenhausen mit 24:32 verloren.

Barnstorfs Trainer Mario Mohrland nimmt die Mannschaft in die Pflicht: „Das wird zwar nicht einfach werden, aber wir wollen und müssen gewinnen, das sind wir unseren Fans schuldig.“ Wegen der Weihnachtspause und Urlaubs haben die Gastgeber erst am Montag wieder das Training aufgenommen. Torwart Donatas Biras kommt heute aus dem Irland-Urlaub zurück. Der Litauer bildet am Freitag mit Maik Schwenker das Torhüter-Gespann. Nicht dabei sind Mittelmann Mateusz Chylinski (Wirbel angebrochen) und Nachwuchsspieler Kevin Heemann (Skikurs). Eventuell gehört Nils Mosel zum Aufgebot. Am rechten Flügel bleibt aber Laurynas Palevicius gesetzt. Linkshänder Arunas Srederis klagt zwar über Rückenprobleme, sollte aber morgen dennoch mitwirken können.

Auch wenn die Vorbereitung auf die Partie gegen die HSG Schwanewede/Neuenkirchen nicht optimal verlaufen ist, zählt für Mario Mohrland nur ein Sieg: „Da gibt es kein Wenn und Aber, wir wollen uns nicht hinter Ausreden verstecken, denn wir haben Ambitionen, da zählt der Leistungsfaktor.“ Gegen den Tabellensechsten haben sich die Barnstorfer „immer schwer getan“, sagt Mohrland. So gab’s in der vergangenen Saison daheim einen 23:22-Erfolg, und auswärts unterlagen sie mit 27:29. Der jüngste Vergleich liegt noch gar nicht so lange zurück, denn kurz vor Weihnachten schaffte der Tabellenzweite durch einen 29:25-Erfolg den Einzug ins Final Four des HVN-Pokals.

Das Team von Coach Malte Waldow operiert mit einer gut abgestimmten 6:0-Deckung und spielt über die erste Welle schnell nach vorn. Mohrland weiß, wie der Gegner verwundbar ist: „Wir müssen ein hohes Tempo gehen.“ Die „Schwäne“ verfügen in Andreas Szwalkiewics über einen wurfstarken Shooter. Ob der 38-Jährige nach einem Mittelhandbruch (Fäden sind gezogen) bereits wieder mitwirken kann, ist fraglich. Im Pokalspiel fehlte er. Die Gäste haben in Mittelmann Mathias Ruckh und Kreisläufer Michael Wallrabe zwei „erfahrene Hasen“ in ihren Reihen. Auch die beiden Flügelangreifer Mirko Ahrens und Nicolas Karnick verstehen ihr Handwerk.

Gefordert bei den Hausherren ist morgen Mittelmann Saulius Liutikas, der erneut Mateusz Chylinski ersetzt. „Von ihm muss jetzt was kommen, zumal er beginnt“, unterstreicht der 38-jährige Diplom-Handelslehrer. Aber auch der Rumäne Raul-Lucian Ferent kann sich auf dieser Position Spielanteile ausrechnen.

mbo

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