Litauer nimmt „Elternzeit“ und kehrt zurück in seine Heimat

Liutikas geht aus einem schönen Grund

Einer seiner letzten Würfe: Ende November, im Oberliga-Spiel gegen die HSG Nienburg, trug Saulius Liutikas letztmals das Löwen-Trikot mit „seiner“ Nummer 99. Jetzt hat sich der Spielmacher in seine Heimat Litauen verabschiedet.
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Einer seiner letzten Würfe: Ende November, im Oberliga-Spiel gegen die HSG Nienburg, trug Saulius Liutikas letztmals das Löwen-Trikot mit „seiner“ Nummer 99. Jetzt hat sich der Spielmacher in seine Heimat Litauen verabschiedet.

Barnstorf – Die Ligahöhe änderte sich, der Vereinsname ebenfalls, doch eine der Konstanten blieb – bis vor Kurzem: Fast zwölf Jahre lang kämpfte Saulius Liutikas für die Handballer der HSG Barnstorf/Diepholz, die inzwischen als HSG Hunte-Aue Löwen in der Oberliga spielen. Jetzt verabschiedete sich der 34-Jährige in seine litauische Heimat – auf eigenen Wunsch und aus einem erfreulichen Grund, wie sein bisheriger Trainer Heiner Thiemann verrät: „Saulius geht in Elternzeit.“

Familie erwartet ihr drittes Kind

Die Familie erwartet ihr drittes Kind und reiste dafür zurück nach Litauen. „Zumindest vorerst“, schildert Thiemann, der nicht von einem Abschied für immer sprechen will. Doch die Zeiten des Spielmachers in der Oberliga scheinen trotzdem vorbei zu sein. Der Mann, der am Samstag 35 Jahre jung wird, musste einigen schweren Verletzungen während seiner Zeit in Deutschland Tribut zollen.

Drei Kreuzbandrisse in zwölf HSG-Jahren

Im Februar 2010 war der damalige litauische Nationalspieler vom dortigen Erstligisten HC Dragunas Klaipeda an die Hunte gekommen. Damals zählte Barnstorf/Diepholz noch zur Regionalliga. Im Verlauf seiner Zeit bei der HSG zog sich der Mittelmann allerdings drei Kreuzbandrisse zu.

„Saulius war ein sehr guter Spielmacher, hätte aber noch besser werden können, wenn die Kreuzbandrisse nicht gewesen wären“ – da ist sich Thiemann sicher. Die damit verbundenen Pausen hätten jedoch auch „körperliche Auswirkungen“ gehabt: „Saulius wurde schwerer, und darunter leiden dann Schnelligkeit und Spritzigkeit.“

Rückkehr nicht ausgeschlossen

Allerdings habe Liutikas anklingen lassen, zu den Löwen zurückzukehren, „vielleicht in die dritte Mannschaft“, erläutert Thiemann.

Zumindest um einen Kurzauftritt im Oberliga-Team kommt der Mann mit der Rückennummer 99 nicht herum: Die Löwen kündigten an, ihn noch gebührend im Rahmen eines Heimspiels zu verabschieden.

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