Vilser Radsportlerin bei den Elite-Frauen ganz vorn dabei / Schon ein Auge auf Duathlon geworfen

Start-Nr. 9: Lisa Röpke hat die Lizenz zum Siegen

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Ob im Gelände oder auf der Straße: Die Formkurve der Vilser Radsportlerin Lisa Röpke zeigt steil nach oben.

Kreis-Diepholz - VILSEN · Ihr jüngster Erfolg liegt nur wenige Tage zurück. Beim Cross-Rennen in Goldenstedt bewies Elisabeth Röpke mit ihrem zweiten Platz, dass sie im Feld der Elite-Frauen zu den Allerbesten gehört. Und das ist schon einigermaßen erstaunlich, denn erst mit Beginn dieser Crosssaison hatte sich die Radsportlerin vom RSV Bruchhausen-Vilsen entschieden, künftig mit Lizenz zu fahren.

Davor war sie über das ganze Jahr in der Hobbyklasse der Frauen von Erfolg zu Erfolg gefahren.

Es war ein Zufall, der Lisa Röpke zum Radsport brachte. Vor vier Jahren überredete ein Freund sie zum Kauf eines eigenen Rades. „Da war ich schon stolz, wenn ich mal 30 km am Stück geradelt bin“, erinnert sich Röpke. Ihr erstes Straßenrennen beendete sie in 2012 bei der Challenge in Bremen noch „irgendwo im Hinterfeld“. Über ihren Bruder Arndt kam die 33-Jährige dann zum RSV Bruchhausen-Vilsen. Als Hobbyfahrerin bestritt sie mit Beginn des Weser-Ems-Cups 2012/2013 ihr erstes Cross-Rennen. Am Ende der Serie war sie die Überraschungssiegerin bei den Frauen.

Die Erfolgsserie der Diplom-Betriebswirtin setzte sich auf der Straße fort. Röpke gewann sowohl bei der Challenge in Hannover als auch in Bremen das Jedermann-Rennen, hinzu kamen Siege beim Einzelzeitfahren in Goldenstedt und beim Team-Zeitfahren in Hamburg. „Ich habe beim RSV-Training unheimlich viele Tricks und Kniffe gelernt und alle sind sehr hilfsbereit“, lobt Röpke ihre Vereinskameraden. Klar ist aber auch, dass Röpke nach so kurzer Zeit noch nicht ihr ganzes Potenzial ausgeschöpft hat. Auch der Trainingsumfang weist noch Reserven auf: „In der Regel fahre ich drei- bis viermal die Woche, und wenn das Wetter nicht passt, laufe ich.“

Der Erwerb einer Radsportlizenz war für Röpke in diesem Jahr die logische Konsequenz aus den bisherigen Ergebnissen: „Wäre es mir nur um Siege gegangen, hätte ich ja weiter Hobbyfahrerin bleiben können. Nein, ich wollte den Vergleich mit der Elite.“

Den besteht die Vilserin jetzt im laufenden Weser-Ems-Cup. In der Zwischenwertung liegt sie auf Platz zwei hinter Teamgefährtin Manja Wall. Gemeinsam mit Wall will Röpke bereits im Januar erstmals bei Meisterschaften antreten, und zwar gleich bei der Cross-WM der Senioren in der Schweiz.

Doch die Pläne der ehrgeizigen Sportlerin gehen noch weiter. Es soll endlich mal mehr als nur die geliebte Kurzstrecke sein. Der angestrebte Start beim Ötztal-Marathon dürfte zum echten Härtetest werden. Und dann wäre da auch noch der Duathlon. „Laufen kann ich nämlich auch ganz gut“, verrät Röpke. Beweisen wird sie dies beim nächsten Weyher Duathlon. · el

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