Linné trifft per Kempa-Trick

HSG Barnstorf/Diepholz fertigt Elsflether TB 29:13 ab

Vom Kreis abgehoben: Cedric Quader von der HSG Barnstorf/Diepholz erzielte in dieser Szene gegen den Elsflether TB das Tor zum 12:5.

Diepholz - Von Matthias Borchardt. So kann es weitergehen: Handball-Oberligist HSG Barnstorf/Diepholz bezwang gestern Abend vor 200 Zuschauern in der Diepholzer Mühlenkamp-Halle den Elsflether TB dank einer starken ersten Halbzeit mit 29:13 (19:7) und übernahm mit 7:1 Punkten wieder die Tabellenspitze.

„Das war ganz souverän und unsere beste Angriffsleistung der Saison. Wir haben deutlich besser gespielt als in Schwanewede“, unterstrich Barnstorfs zufriedener Trainer Dag Rieken, der den eingewechselten Kevin Heemann (5) als Spitze der 3:2:1-Deckung lobte. Im Angriff hatte der 22-jährige Linkshänder Jan Linné (4) mehrere gelungene Aktionen.

Die HSG Barnstorf/Diepholz muss in den kommenden Monaten ohne den abwehrstarken Martin Golenia auskommen, denn seine Knieverletzung ist doch schwerwiegender. Bei einer MRT-Untersuchung im medizinischen Zentrum in Bremen wurde festgestellt, dass im rechten Knie das vordere Kreuzband gerissen ist, Innen- und Außenband angerissen sind und der Meniskus Risse aufweist. „In sechs Wochen werde ich operiert. Ich habe zur Stabilität des Knies eine Schiene bekommen, muss das geschwollene Knie kühlen und bekomme Krankengymnastik“, erläuterte der 27-jährige Kreisläufer am Rande der gestrigen Partie.

Bei den Gastgebern blieben Torjäger Kamil Chylinski und Arunas Srederis zunächst auf der Bank, dafür begannen in der zweiten Reihe Stefan Beljic und Jan Linné. Letzterer rechtfertigte seine Startaufstellung, erzielte ein herrliches Tor nach Kempa-Trick (Zuspiel kam von Linksaußen Raul-Lucian Ferent) zum 1:0 nach 36 Sekunden, traf danach zum 2:1 (3.) und 5:3 (8.). Mittelmann Steffen Brüggemann erhöhte auf 6:3 (10.).

In der Abwehr hatte Mannschaftskapitän Cedric Quader Elsfleths wurfstarken Linkshänder Christopher Santen (1) voll im Griff. Die Barnstorfer deckten mit Abwehrchef Tomas Lenkevicius weiterhin aggressiv, kamen zu Ballgewinnen. Chylinski (9/3) mit verwandeltem Siebenmeter und Quader vom Kreis bauten den Vorsprung auf 12:5 (17.) aus. Der Spitzenreiter drückte weiter auf die Tube, lag nach einem Gegenstoß-Treffer von Ferent (4) beim 16:6 (23.) erstmals mit zehn Toren vorn. Dass die Heimmannschaft zur Pause bereits vorentscheidend mit 19:7 führte, hatte sie auch Torhüter Donatas Biras zu verdanken, der Bälle von Lasse Pape, Bela Rußler und Christopher Santen hielt.

Rieken wechselte in der zweiten Hälfte munter durch, setzte alle Akteure ein. Spätestens beim 24:10 (43.) durch den Litauer Arunas Srederis stand der dritte Sieg in der vierten Meisterschaftsbegegnung fest. Es folgte eine schwächere Phase: Chylinski scheiterte mit einem Siebenmeter an Torwart Kevin Danielzik, und Linné warf einen Strafwurf neben das Tor. Den Schlusspunkt zum 29:13 setzte Heemann per Konter.

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