Seckenhausen effektiver / Wetter, Werder, Weihnachten – das kostet Zuschauer

4:1 im Liga-Hit, doch das M-Wort ist noch tabu

Seckenhausen - Von Gerd TöbelmannIn der Fußball-Bezirksliga ist und bleibt die TSG Seckenhausen-Fahrenhorst das Maß aller Dinge. Gestern setzte sich der Spitzenreiter im Liga-Hit gegen den direkten Verfolger FC Sulingen mit 4:1 (2:1) durch und strebt nach der Herbstmeisterschaft auch noch dem Titel des „Weihnachtsmeisters“ entgegen.

Das M-Wort, also die Meisterschaft, kam den Gastgebern gestern jedoch nicht über die Lippen. Stürmer Julian Dannemann etwa meinte: „Über den Titel reden wir jetzt noch nicht. Das ist viel zu früh.“

Störend am gestrigen Tag war eigentlich nur, dass lediglich 120 Zuschauer den Weg auf den Sportplatz fanden. Unter dem Motto Werder (zeitglich gegen Stuttgart), Wetter (starker Wind und Regenschauer) und Weihnachten (Adventsmärkte) blieben potenzielle Besucher dem Bezirksliga-Knaller fern.

Auf dem Platz entwickelte sich eine bissige Partie, die jedoch ohne Gift in den Zweikämpfen geführt wurde. TSG-Kapitän Sascha Otten hatte hinterher schmunzelnd auch eine Erklärung dafür: „Vielleicht lag’s ja am Interview im Vorfeld zusammen mit Sulingens Kapitän Svend Kafemann. Da haben wir verbal die Grätsche angesetzt, die dann heute auf dem Platz gefehlt hat.“

Dass Seckenhausen den Knüller derart klar gewinnen würde, lag in erster Linie am besseren Start. Schon in der zehnten Minute vernaschte Torjäger Marcel Dörgeloh drei Sulinger, schaute kurz hoch und versenkte das Leder mit links per Flachschuss zum 1:0. Elf

Freund: „Wir waren

in allen Belangen besser“

Minuten später war Innenverteidiger Eike Müller dran. Nach Otten-Freistoß ließ FC-Keeper Patrick Kühn die Kugel nach vorn abklatschen – der Rest zum 2:0 war für Müller nur Formsache. „Seckenhausen war vorn eben effektiver“, musste auch Sulingens Coach Dirk Meyer feststellen.

Und Kollege Wilco Freund meinte tiefenentspannt: „Wir waren in allen Belangen, vor allem taktisch und spielerisch, besser und haben verdient gewonnen.“

Dass die Gäste in der 25. Minute durch einen von Svend Kafemann verwandelten Foulelfmeter (Foul von TSG-Keeper Patric Lampe an Jens Grunert) auf 1:2 herankamen, störte Otten nicht weiter: „Ich hatte nie das Gefühl, dass es heute noch einmal eng werden könnte.“ Beim M-Wort reagierte der TSG-Kapitano schon etwas mutiger: „Warten wir mal die Spiele in diesem Jahr gegen Drakenburg und Stuhr ab . . .“

Spätestens nach dem schnellen 3:1 kurz nach der Pause (49.) durch Julian Dannemann war die Messe gelesen. Für das Tor des Tages sorgte dann der ob der klaren Führung mit purem Selbstvertrauen ausgestattete Christian Schult, der das Spielgerät in der 58. Minute zum 4:1 in den rechten Giebel „schweißte“.

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