Liebe Sportler: Danke für alles!

Lockdown. Mal wieder. Mindestens ein Monat Pause auf den Plätzen und in den Hallen der Republik. „Die letzte Saison war durch den Abbruch schon kaputt, jetzt ist die neue auch für die Katz"“, klagte neulich ein Kollege aus der Sportredaktion.

War wirklich alles umsonst? Nein! Egal, ob und wie diese Saison in diesen vermaledeiten Corona-Zeiten auch weitergeht: Sie war nicht umsonst. Zum Leidwesen vieler Kassenwarte war sie sogar viel kostspieliger als alle vorherigen – mit deutlich weniger Einnahmen angesichts geringerer Zuschauerzahlen und zunächst verbotener Clubheim-Öffnungen. Mit höheren Ausgaben für Desinfektionsmittel, Flatterband, Plexiglas und anderen Materialien, um mit einem mühsam erarbeiteten Hygienekonzept zum Beispiel wieder Fußball oder Handball ermöglichen zu können.

Und es war nicht umsonst, weil Ihr, liebe Sportler, schon durch diese wenigen Spiele vielen Zuschauern Freude bereitet habt. Weil Ihr ihnen ein Stück Normalität in diesem Corona-Jahr zurückgegeben habt: Freunde auf der Tribüne treffen, Spaß haben, sich auf- und abregen. Schön war"s. Trotz des gebotenen Abstands.

Daher an dieser Stelle mal ein ganz großes Dankeschön! An alle Aktiven auf dem Feld für spannende Unterhaltung – trotz aller Angst vor einer Ansteckung, Sorge um die Familie oder den Arbeitsplatz. Danke an alle Spielplangestalter und Staffelleiter aus allen Sportarten für den Riesen-Aufwand bei Videokonferenzen, im Erstellen neuer Ligen und Terminpläne, für das Umplanen nach ersten Absagen und die Flexibilität bei zig „normalen“ Sonderwünschen. Danke an alle Vorstandsmitglieder und Helfer, die bei Heimspielen sämtliche Corona-Barrieren aufgebaut oder als Ordner für die Einhaltung aller neuen Regeln gesorgt haben – und sich dabei einiges anhören mussten. Alles ehrenamtlich, versteht sich.

Und es hat noch etwas eingebracht: Erfahrungen, wie wir bei einem Wiederbeginn mit diesem Virus weiter umgehen, wenn wir in größeren Gruppen beisammen sind. Denn von einem Sport-Event als Infektionsherd ist uns noch nichts zu Ohren gekommen. Also: Macht weiter so – wenn Ihr wieder dürft. Bis dahin: Bleibt gesund!

Von Cord Krüger

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