Lennart Greifenberg glückt Last-Minute-Treffer

Niedersachsenliga-B-Junioren des JFV Rehden bezwingen BV Cloppenburg mit 3:2

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Rehdens Mannschaftskapitän Lennart Greifenberg (am Ball) sicherte seiner Mannschaft in der B-Junioren-Niedersachsenliga in aller letzter Sekunde mit einem direkt verwandelten Freistoß den viel umjubelten 3:2-Erfolg über den BV Cloppenburg.

Rehden - Die B-Junioren des JFV Rehden dürfen weiterhin vom Aufstieg in die Fußball-Regionalliga träumen: Dank eines Last-Minute-Treffers retteten sich die Schützlinge von Trainer Drilon Gashi gegen den BV Cloppenburg mit 3:2 (1:0) ins Ziel und weisen so nur einen Punkt Rückstand zum Tabellenzweiten FT Braunschweig auf.

Und da Niedersachsenliga-Primus Eintracht Braunschweig II eventuell nicht aufsteigen darf (falls die erste Mannschaft von Braunschweig aus der Bundesliga absteigt), könnte der zweite Rang im Idealfall zum Sprung in die Regionalliga reichen.

Gashi hätte zumindest nichts dagegen: „Wir würden gerne aufsteigen und liegen ja auch bisher gut im Rennen.“ Allerdings hätte Rehden fast leichtfertig zwei wichtige Zähler liegen gelassen. Denn: Obwohl der JFV durch einen Abstauber von Jannik Günter (20.) sowie das schön herausgespielte 2:0 durch Moritz Raskopp, der nach einem Traumpass von David Kinner direkt nach der Pause (41.) zur Stelle war, bereits wie der sichere Sieger aussah – wurde es tatsächlich noch einmal spannend. 

„Leider hat sich unser Keeper zwei Blackouts geleistet“, seufzte Gashi: „Erst lässt er einen harmlosen Ball durch die Beine flutschen, und dann rutscht er beim Ausgleich aus. Beide Gegentore hätten nie fallen dürfen.“

Aber sie fielen – und so stand die Partie nach späten Treffern von Gergerd Andrias (74.) und Justin Heinz (80.) beim Stand von 2:2 wieder auf Messers Schneide. Doch Rehden bewies Moral: Die Nachspielzeit war schon angebrochen, als sich ein 25-Meter-Freistoß von Lennart Greifenberg an Freund und Feind vorbei zum 3:2 ins Cloppenburger Netz senkte. Natürlich ein glücklicher „Dreier“, aber Gashi schaute dem geschenkten Gaul nicht ins Maul: „Wir haben uns das Glück halt erarbeitet.“ - drö

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