Weser-Ems-Ligist HSG Barnstorf/Diepholz II erhält zwei namhafte Verstärkungen / Neue Aufgabe für Kießlich

Lenkevicius und Saloka eine Bank

Setzt sich am Kreis immer wieder durch: Tobias Schwegmann (l.) von der HSG Barnstorf/Diep holz II. Der Hüne kann auch in der Abwehr gut zupacken.

Kreis-Diepholz - BARNSTORF/DIEPHOLZ (ahe) · Nur fünf Siege, 20 Niederlagen, 806 Gegentore: Die vergangene Handball-Landesliga-Saison der HSG Barnstorf/Diepholz II geizte nicht mit Extremen. Heraus kamen der Abstieg und gezwungenermaßen der Gang in die Weser-Ems-Liga. „Wir wollen wieder hoch. Ob das schon diese Saison sein muss, weiß ich nicht“, sagt Barnstorfs Trainer Gerd Bredehorst. Dafür weiß er, dass ein Platz unter den ersten Drei ganz „in Ordnung“ wäre. Der direkte Wiederaufstieg wäre vermutlich mehr als das.

Zwei namhafte Neuzugänge sollen für Stabilität in der Abwehr und mehr Torgefahr sorgen. Tomas Lenkevicius und Marek Saloka, beide mit reichlich Drittliga-Erfahrung aus der ersten Herren ausgestattet, dürften in der tieferen Spielklasse als Mittelblock eine Bank sein. „Ein Tobias Schwegmann, Sören Richter oder Cedric Quader, die auch neben Tomas spielen können, werden von ihm unheimlich profitieren“, glaubt Bredehorst. Gleichzeitig werden Lenkevicius und Saloka, 142-facher und damit zweitbester HSG-Torschütze der letztjährigen Regionalliga, auch für Schwung im Rückraum sorgen.

Torhüter Laurin Maier, für den Bredehorst eine „gute Perspektive“ sieht, bekommt zudem den erfahrenen Maik Kießlich an die Seite, der gleichzeitig auch das Torwarttraining übernimmt. Das sei allerdings kein Freifahrtschein für den fast 20 Jahre jüngeren Maier, so Bredehorst: „Wenn Maik besser ist, dann spielt er auch.“

Inwiefern sich die der A-Jugend entsprungenen Thore Jacobsen, Henrik Lütke-Stockdiek, Mario Wilkening, Sascha Recht und Matthias Andreßen durchsetzen können, wird sich zeigen. Lernen müsste aber die ganze Mannschaft aus den vielen Niederlagen des Vorjahres, wie der Coach klar vorgibt: „Wenn wir unsere Chancen nicht wieder so früh nehmen, bekommen wir auch weniger Tempogegenstöße.“ Und das Endresultat dürfte auf dem Papier deutlich freundlicher ausfallen. Los geht’s in einer Woche.

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