BEZIRKSLIGA Alternativen im Sturm / Trainer Schiavone fordert mehr Disziplin

Lemförde stockt in der Breite Kader auf

Das sind die Neuen beim Bezirksligisten TuS Lemförde (stehend v.l.): Co-Trainer Orhan Akti, Francesco Schiavone, Trainer David Schiavone sowie hockend (v.l.): Azat Akti, Ferhat Gören und Nico Müller. Es fehlt Halil Akbas. Foto: Borchardt
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Das sind die Neuen beim Bezirksligisten TuS Lemförde (stehend v.l.): Co-Trainer Orhan Akti, Francesco Schiavone, Trainer David Schiavone sowie hockend (v.l.): Azat Akti, Ferhat Gören und Nico Müller. Es fehlt Halil Akbas.

Lemförde – Dank einer starken Rückrunde (23 Punkte geholt) schaffte Aufsteiger TuS Lemförde als Tabellenzwölfter doch noch den Verbleib in der Fußball-Bezirksliga. Maßgeblichen Anteil am Erfolg hatte Rückkehrer Giovanni Esposito, der elfmal ins Schwarze traf. Trainer David Schiavone lobt den 36-Jährigen rückblickend: „Giovanni hat den Unterschied gemacht.“ Damit es diesmal nicht wieder ein Zittern bis zum Schluss gibt, ist der Lemförder Kader mit sechs Neuen aufgestockt worden. „In der Breite haben wir uns verstärkt“, unterstreicht der 39-jährige TuS-Coach.

Vom westfälischen Bezirksligisten TuS Dielingen kam Offensivmann Azat Akti. „Das ist ein technisch guter Spieler, der über den linken Flügel kommt. Er bringt uns weiter“, sagt David Schiavone, der auch seinen Sohn Francesco im Aufgebot hat. Der 17-Jährige könnte noch bei den A-Junioren kicken, hat bereits zwei Spielzeiten Bezirksliga-Erfahrung bei der JSG Sankt Hülfe-Heede gesammelt. „Er bringt körperlich einiges mit, hat einen guten Abschluss“, lobt der gebürtige Dammer seinen Filius. Sollte Esposito einmal ausfallen, dann könnte der Youngster im Sturm in die Bresche springen. In Person von Orhan Akti (TuS Dielingen) gibt´s im Angriff eine weitere Alternative. Der 38-Jährige hält sich für den Notfall fit, löst Dominic Becker (neuer Fußball-Abteilungsleiter beim TuS Lemförde) als spielenden Co-Trainer ab.

Der 33-jährige Halil Akbas bringt reichlich Bezirksliga-Erfahrung von der SG Diepholz mit. Nicht nur das weiß David Schiavone zu schätzen: „Halil kennt die Liga, übernimmt Verantwortung, geht voran und hat enorme Qualität im Mittelfeld. Er ist auch als Innenverteidiger eine Alternative.“ Nach einjährigem Gastspiel beim Kreisligisten SV „Friesen“ Lembruch kehrte Mittelfeldspieler Ferhat Gören (30) zu seinem Stammverein zurück. Das freut den in Diepholz arbeitenden Chemiefachangestellten David Schiavone: „Ferhat hat einen super linken Fuß und ein gutes Auge – vor allem bei Standards. Im spielerischen Bereich kann er Akzente setzen.“ Aus beruflichen Gründen spielte Mittelfeldakteur Nico Müller zuletzt in der Zweiten des SV „Friesen“ Lembruch. Der 24-Jährige sei ein „guter Fußballer mit Perspektive“.

Schiavone hat sich mehrere Ziele gesetzt: „Zum einen wollen wir eine deutlich bessere Hinrunde spielen, zum anderen variabler sein und uns natürlich auch fußballerisch steigern.“ Da ihm durch den Abschied von Oliver Zboron (beruflich bis März 2020 in China) ein klassicher Zehner fehlte, ließ er mit drei Sechsern operieren. Das kann künftig anders sein, beispielsweise wäre Routinier Akbas eine Option auf der Spielmacherposition.

In Daniel Agripino (TSV Brockum) und Adrian Schleusner (tritt kürzer) sind zwei gestandene Innenverteidiger nicht mehr dabei. Dino Maieli ist hinten gesetzt. Lennart Ebert und Tobias Middel sind Kandidaten für den zweiten Platz.

Der TuS-Übungsleiter fordert von seinen Mannen künftig mehr Disziplin: „Wir haben zu viele Gelbe Karten wegen Meckerns bekommen, das muss sich ändern.“

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