1:7-Pleite bei Spitzenreiter HSC Hannover

Lembruch kommt unter die Räder

Lembruch - Kein Zweifel: Mit einer Niederlage beim Tabellenprimus der Fußball-Landesliga und Aufsteiger HSC Hannover hatte Friedel Holle gerechnet – aber musste diese wirklich so hoch ausfallen? Mit 1:7 (0:4) kamen die Fußball-Frauen des SV „Friesen“ Lembruch bei den Landeshauptstädtern unter die Räder.

„Wir hätten das Ergebnis schon in Grenzen halten müssen“, sagte Holle und ergänzte: „Wir haben gut mitgespielt, aber die entscheidenden Pässe sind nie gekommen.“ Die Gastgeber ließen den Tabellensiebten kommen und auch ins Spiel finden, bestraften dann aber Fehlpässe und Abstimmungsschwierigkeiten sowie eklatante individuelle Fehler auf Lembrucher Seite eiskalt mit drei Treffern (7./25./35.).

So hatte Holle auch keine großen Chancen seiner Mannschaft auf dem Zettel notiert, denn der letzte Pass und die letzte Präzision fehlten. Kurz vor der Pause legten die Hausherren noch einen drauf; Holles Kommentar: „Die Spielerin stand zwei Meter im Abseits.“

Nach dem Wechsel ließ Stürmerin Johanna Möhlmann Hoffnung aufkeimen, als sie in der 50. Minute nach schöner Einzelleistung zum Anschlusstreffer einschob. Warum die „Friesen“ danach nicht noch weiter herangekommen sind, im Gegenteil noch drei weitere Treffer kassierten (64./75./90.), mag wohl zunächst einer eigenwilligen Fußball-Logik folgen, dann aber begründet sein durch eine lange Verletztenliste (u.a. Katharina Löhmann) und fehlende Leistungsträger wie beispielsweise Esther Susewind.

SV „Friesen“ Lembruch: Gottschlich - Henke, Azmy, Karspeck, Pörtner, Becker, Stratmann (48. Barlag), Overmöhle, Priemer, Klingenberg (72. Haßelmeyer), Möhlmann. · ma

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