Leidenszeit nach Kreuzbandriss beendet / Kapitän trifft im Aufsteiger-Duell in Sudweyhe doppelt / Klassenverbleib Ziel

Daniel Nadolski blüht bei SG Hoya wieder auf

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Daniel Nadolski (Zweiter v.l.) von der SG Hoya steuerte zum 4:1-Erfolg in Sudweyhe zwei Tore bei.

Kreis-Diepholz - Von Matthias Borchardt. HoyaKreis-Diepholz - Von Matthias Borchardt. Er ist Kapitän, spielt auf der Sechser-Position und hat seine Stärken in der Spieleröffnung: Daniel Nadolski von der SG Hoya. Mit zwei Toren trug er maßgeblich dazu bei, dass der Fußball-Bezirksligist das Aufsteiger-Duell beim TuS Sudweyhe mit 4:1 gewann. Klar, dass der 26-Jährige nach zwei Siegen aus zwei Partien happy ist: „Besser hätten wir uns das nicht vorstellen können. Das sind wichtige Punkte auf dem Weg zum Klassenverbleib.“

Der defensive Mittelfeldakteur will den Start nicht überbewerten, denn in der Serie 2010/2011 holte die SG Hoya aus den ersten drei Partien in der Bezirksliga sieben Punkte und stieg am Ende ab. „Wir dürfen jetzt nicht nachlässig werden, müssen weiter punkten. Unsere Fitness stimmt, wir können kräftemäßig gegen Ende des Spiels noch zulegen“, sagt Daniel Nadolski. Bereits am Sonnabend geht’s für den Tabellenvierten mit der Heimbegegnung gegen den ambitionierten FC Sulingen weiter. „Da sind wir nicht unbedingt Favorit. Wir müssen weiter diszipliniert spielen“, unterstreicht der Groß- und Außenhandelskaufmann.

Nadolski kehrte nach zweijährigem Abstecher beim Bremen-Ligisten TuS Schwachhausen zur SG Hoya zurück. Hinter ihm liegt eine längere Leidenszeit, denn aufgrund eines Kreuzbandrisses im rechten Knie fiel er ein Jahr lang aus. Am 2. März dieses Jahres wurde er beim 1:0-Heimerfolg des TuS Schwachhausen gegen den SV Grohn eingewechselt. Nach der Saison trennten sich dann die Wege. Da der TuS Schwachhausen die Trainingseinheiten auf dreimal in der Woche erhöhte und Daniel Nadolski diesen Zeitaufwand nicht aufbringen wollte, ging er zusammen mit seinem Freund Dennis Böschen zurück zur SG Hoya.

Eines freut den Anhänger von Borussia Dortmund besonders: „Ich war ja damals schon Kapitän. Und jetzt hat mir die Mannschaft erneut das Vertrauen gegeben. Ich nehme auf dem Platz schon eine Führungsposition ein, will den jüngeren Spielern etwas beibringen.“ Trotz seiner längeren Verletzungspause bewertet er die zwei Jahre beim TuS Schwachhausen positiv: „Ich habe da Erfahrungen gesammelt – das hat mir gut getan. Die Bremen-Liga ist schon ein bisschen stärker als die Bezirksliga. Dort wird schneller gespielt.“

Jetzt ist der Führungsspieler der SG Hoya froh, dass er wieder mit Lars Mrowczynski und Dennis Böschen in einer Mannschaft kicken kann.

Im Jahr 2002 zog Daniel Nadolski mit seinen Eltern von Kropp nach Hoya. Er spielte zunächst bei den C-Junioren, durchlief danach die anderen Jugendaltersklassen und kam in die erste Herrenmannschaft. Dort stieg er mit der SG Hoya von der 1. Kreisklasse in die Kreisliga auf. Nach der Spielzeit 2011/2012 verließ er den Kreisligisten und schloss sich dem TuS Schwachhausen an.

Bei der SG Hoya blüht der Akteur mit der Nummer 13 nun wieder richtig auf. Jetzt freut er sich auf die kommende Partie gegen den FC Sulingen: „Wir wollen unsere Außenseiterrolle nutzen, denn nach dem Spiel geht’s zum Brokser Markt.“

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