Handball-Landesligist TuS Sulingen sehnt morgen gegen die HSG Stedingen Heimsieg herbei / Fehler minimieren

Leidenszeit beendet: Jan Scharf feiert Comeback

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Sulingens Rückraumakteur Jan Scharf (beim Wurf) ist nach längerer Verletzungspause wieder im Aufgebot. ·

Sulingen - Seit sieben Begegnungen sind die Landesliga-Handballer des TuS Sulingen nun schon sieglos (drei Unentschieden und vier Niederlagen), brauchen dringend ein Erfolgserlebnis. Das weiß auch Sulingens Trainer Ingolf Semper vor dem morgigen Heimspiel (Anwurf 19 Uhr) gegen den Tabellensiebten HSG Stedingen: „Wir müssen die Punkte holen, das ist auch für das Selbstvertrauen wichtig.“

Personell können die Sulestädter aus dem Vollen schöpfen. Nach längerer Verletzungspause gehört auch Jan Scharf wieder zum Aufgebot. Der Rückraumakteur hatte sich in der Hinbegegnung das linke Wadenbein gebrochen. „Im Training sah das bei Jan schon ganz gut aus. So habe ich eine Alternative mehr“, sagt der 44-Jährige. Jan Scharf kann im linken Rückraum oder am Kreis spielen. Der 22-Jährige ist auch ein wichtiger Akteur für die Abwehr. Vor seiner Verletzung hatte er in der 6:0-Deckung den Mittelblock mit Jannik Knieling gebildet.

Die Sulestädter hatten in Stedingen vor dem Malheur von Jan Scharf mit drei Toren geführt, verloren am Ende unglücklich mit 26:27.

Semper: „Wir haben noch alles in der eigenen Hand“

„Das war eigentlich eine gute Leistung von uns, doch wir haben uns letztendlich dafür nicht belohnt. Jetzt wollen wir es besser machen, zumal uns die Stedinger Mannschaft liegt“, unterstreicht Ingolf Semper.

Die jüngste 23:33-Niederlage beim Spitzenreiter SV Beckdorf II haben die Sulinger unter der Woche aufgearbeitet. „Die Rückwärtsbewegung muss stimmen. Jeder sollte seine Fehler minimieren“, fordert der TuS-Coach. Er weiß jedoch, dass seine Schützlinge in eigener Halle besser spielen. Das haben die Gastgeber beim 24:24 in der Edenhalle gegen den Tabellenzweiten TV Lingen bewiesen.

Trotz der Negativbilanz sieht Ingolf Semper nicht schwarz für die kommenden Aufgaben: „Wir haben noch alles in der eigenen Hand.“ Jetzt müssen allerdings den Worten auch Taten folgen. Alle Sulinger sind gefordert. · mbo

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