Lehrter gewinnt 15. Barnstorfer „Barku-Cup“ / Schepers sieht auf Asche noch wie der Sieger aus

Die Halle ist Agamovs Rettung

Artjom Agamov (Bild) verlor den ersten Satz auf Asche, drehte das Finale in der Ellenstedter Halle aber danach gegen Jannik Schepers noch um.
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Artjom Agamov (Bild) verlor den ersten Satz auf Asche, drehte das Finale in der Ellenstedter Halle aber danach gegen Jannik Schepers noch um.

Barnstorf - Von Gerd Töbelmann. Das war ein zähes Ringen, um den Sieger des 15. Barnstorfer Tennis-Turniers um den „Barku-Cup“ zu ermitteln. Bereits am Freitag musste wegen der schlechten Witterung in die Ellenstedter Halle ausgewichen werden, und auch das gestrige Finale war quasi ein Zwitter aus Aschen- und Hallenveranstaltung. Am Ende setzte sich Artjom Agamov (Lehrter SV) mit 4:6, 6:3 und 10:8 gegen Jannik Schepers (Bremer TV von 1896) durch und kassierte dafür ein Preisgeld in Höhe von 600 Euro.

Der fünfmalige Champion Michael Pille (29) blieb diesmal im Halbfinale mit 4:6 und 4:6 an Agamov hängen. „Michael hat immer wieder die stärkere Rückhand seines Gegners angespielt und selbst ungewohnt viele Fehler gemacht“, sagte Turnierleiter Marco Schlicker. Das Spiel um Platz drei gewann der Bad Essener dann kampflos, da sein Gegner Ahmad Hamijou (Bremer TV von 1896) wegen einer Schulterverletzung nicht spielen konnte. Schon im Halbfinale gegen Schepers musste der Bremer nach einem 3:6 im ersten Satz wegen dieser Verletzung passen.

Im Finale erwischte Schepers, mit dem Bremer TV von 1896 gerade erst Meister der Landesliga geworden, den etwas besseren Start. Der 21-Jährige kämpfte wie ein Löwe und setzte sich nach einem wahren Break-Festival mit 6:4 durch. Agamov (24) brillierte zwar mit seiner wuchtigen beidhändigen Rückhand, machte aber einige leichte Fehler zu viel.

Doch dann sollte sich das Blatt für den Lehrter, der mit seinem Team, so wie Schepers auch, Meister der Landesliga wurde, noch wenden. Grund dafür war in erster Linie das Wetter. Bereits im ersten Durchgang begann es zu regnen, doch beide Spieler wollten unbedingt im Freien durchspielen.

Doch nach Durchgang Nummer eins war daran nicht mehr zu denken, weil es mittlerweile zu gefährlich geworden war. Wie schon am Freitag passiert, ging es dann in der Ellenstedter Halle weiter. „Und das war für Artjom ein großer Vorteil, da er das druckvollere Spiel hat, was auf dem schnellen Teppichboden noch mehr zur Geltung kommt“, stellte Schlicker fest.

Der Bremer witterte unter dem Hallendach schnell wieder Morgenluft, gewann den zweiten Satz mit 6:3 und setzte sich schließlich im entscheiden Match-Tiebreak mit 10:8 durch.

„Insgesamt litt die Veranstaltung natürlich sehr unter dem schlechten Wetter, aber wir haben gut improvisiert, so dass wir alle Spiele durchziehen konnten. Im nächsten Jahr hoffen wir dann, dass wir vom Regen verschont bleiben“, meinte Schlicker.

Von den Spielern aus dem Kreis Diepholz schnitt Till Heilshorm am besten ab. Der Spieler des Oberligisten Barrier TC schaffte es immerhin bis ins Viertelfinale, unterlag dort jedoch dem späteren Sieger Agamov. Lokalmatador Daniel Rolfes spielte sich in die zweiten Runde, während Philipp Meier (Barrier TC) und Christoph Bullermann (TC Barnstorf) bereits in Runde eins die Segel streichen mussten.

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