Werders Spitzenspieler holt beim 3:2 zwei Einzelsiege

Lebensversicherung Falck

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In bestechender Form: Werders Mattias Falck. Der 28 Jahre alte Schwede war auch gegen den TTC Fulda-Maberzell am Montag der überragende Mann und sorgte mit dafür, dass die Bremer ihren Playoff-Platz festigten. 

Bremen – Tischtennis-Bundesligist SV Werder Bremen dreht weiterhin am ganz großen Rad: Vor 400 restlos begeisterten Zuschauern triumphierten die Hanseaten am Montag Abend mit 3:2 über den TTC Fulda-Maberzell, bauten ihr Punktekonto so auf fulminante 14:6 Zähler aus und festigten Rang drei – einen Playoff-Platz.

Und so langsam scheinen sich die Grün-Weißen auch etwas aus der Deckung zu wagen. Zwar bezeichnete SVW-Coach Cristian Tamas die derzeitige Platzierung als „Momentaufnahme“, aber nicht als Zufall: „Wir sind schon gefährlich und zählen sicherlich im Idealfall auch zu den Playoff-Kandidaten. Aber es kann noch so viel passieren. Die Hinserie ist ja noch gar nicht beendet.“

Allerdings fast, da nur noch der punktlose Tabellenletzte aus Grenzau auf die Werderaner wartet und Bremen somit nach der Hinrunde auf sensationelle 16:6 Punkte kommen dürfte. Zumindest, wenn das Tamas-Team dann ähnlich konzentriert auftritt wie gegen Fulda. Gerade Spitzenspieler Mattias Falck präsentierte sich einmal mehr in bestechender Form und zwang nacheinander Quing Yu Meng sowie Tomislav Pucar in die Knie. Zwei extrem wichtige Erfolge, da in den übrigen beiden Einzeln den Hausherren etwas das Pech am Schläger klebte. So vergab Kirill Gerassimenko bei seiner Niederlage an Position zwei gegen Pucar zwei Matchbälle, und der eigentlich als „Abwehr-Killer“ bekannte Hunor Szöcs verzweifelte in drei Sätzen an Fuldas „Gummiwand“ Ruwen Filus. Insbesondere den Punkt von Szöcs hatten die Bremer im Vorfeld eigentlich fest auf der Habenseite eingeplant, wie Tamas zugab: „Die letzten Spiele sind ja alle glatt an Hunor gegangen. Natürlich habe ich mit einem Sieg von ihm geliebäugelt.“ Doch diese Rechnung hatte der Werder-Coach ohne den Wirt in Form des deutschen Nationalspielers Filus gemacht.

Somit stand es nach den Einzeln 2:2, und das Abschlussdoppel musste entscheiden. Keine leichte Aufgabe für das neuformierte SVW-Duo Szöcs/Macelo Aguirre, das bislang erst einmal zusammen angetreten war. Aber die Bremer Paarung harmonierte von Beginn an glänzend zusammen und knipste Fuldas Gespann Filus/Fan Bo Meng in drei deutlichen Sätzen zum vielumjubelten 3:2-Gesamtsieg das Licht aus.

„Das war eine reife Mannschaftsleistung“, strahlte Tamas entsprechend stolz: „Momentan klappt bei uns wirklich viel.“  drö

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