HSG Hunte-Aue Löwen II bei 29:34 gegen Bremervörde im Angriff verbessert

Lars von Kamp grüßt den Ex-Club: 13 Tore

Sieben Tore gegen Bremervörde: Martin Golenia (Mi.) zählte zu den Besten der HSG Hunte-Aue Löwen II.
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Sieben Tore gegen Bremervörde: Martin Golenia (Mi.) zählte zu den Besten der HSG Hunte-Aue Löwen II.

Diepholz – Das war eine Steigerung – zumindest im Angriff. „So viele Tore haben wir zuletzt ja nicht geworfen“, räumte Mateusz Chylinski nach der 29:34 (14:17)-Niederlage der HSG Hunte-Aue Löwen II gegen den TSV Bremervörde ein. Trotzdem fand der Coach des Handball-Verbandsligisten am Samstagabend, dass es gegen den Tabellendritten „definitiv hätte besser laufen können: Wir haben zwar weniger verballert als in den letzten Wochen, hätten aber 35 oder 40 Tore werfen müssen“, haderte der Trainerpartner von Malte Helmerking: „Im ganzen Spiel gab es keine richtige Abwehr – weder von Bremervörde noch von uns.“ Auch die Torhüter Manuel Pauli (in den ersten 40 Minuten mit zehn Paraden) und Luca Köhnken (vier entschärfte Bälle) blieben diesmal unter ihrer Bestform.

Golenia und Kruse beste „Löwen“

Bremervörde habe laut Chylinski nicht überragend, „aber geduldig gespielt und auf die Lücken gewartet“. Die nutzte der Ex-Barnstorfer Lars von Kamp (bis zum Saisonende 2019/20 bei der HSG) effizient mit 13/5 Treffern. Als Unterschiedspieler hatte Chylinski jedoch Felix Weber ausgemacht: „Er hat das Bremervörder Spiel gelenkt“, lobte er den Rückraummann, der zwischen der Mitte und halblinks viel unterwegs war, dreimal traf, einige Siebenmeter herausholte und die Außen mehrfach gut in Szene setzte. Bei den Löwen überzeugten Rückraummann Martin Golenia (sieben Tore) und Linksaußen Hendrik Kruse (5/2).

Bis zur Mitte des äußerst ausgeglichenen ersten Durchgangs gerieten die Hausherren in der Diepholzer Mühlenkamphalle nie in Rückstand (7:8/16). Tobias Mundhenke gelang das 10:10 (20.), danach ließen die Gäste über 11:15 (27.) bis zur Pause jedoch abreißen: „Wir haben den Gegner viel zu oft einfach nur beobachtet“, monierte Chylinski, „und vorn haben wir zu wenig miteinander gespielt.“ So brachen sie einige Angriffe durch leichtfertige Fehlwürfe selbst ab – und fingen sich Gegentreffer über die zweite Welle.

Nach Wiederanpfiff kämpften sich die Löwen auf 18:20 (35.) heran, und es blieb bis zum 20:22 durch Dennis Westermann eng (39.), doch über 27:21 (46.) und 31:24 (54.) bogen die Bremervörder schließlich auf die Siegerstraße ein.  

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