START IN DIE SAISON TuS Lemförde präsentiert fünf Neuzugänge

Lars Schulze als Sechser der Königstransfer

Fünf neue Spieler für den TuS Lemförde (stehend von links): Trainer David Schiavone, Niklas Poschmann, Lars Schulze, Co-Trainer Friedel Holle sowie hockend von links: Timur Gören, Vinzenz Halbsguth und Sergio Agripino.
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Fünf neue Spieler für den TuS Lemförde (stehend von links): Trainer David Schiavone, Niklas Poschmann, Lars Schulze, Co-Trainer Friedel Holle sowie hockend von links: Timur Gören, Vinzenz Halbsguth und Sergio Agripino.

Frisches Blut für den TuS Lemförde: In Timur Gören, Niklas Poschmann und Vinzenz Halbsguth stoßen gleich drei Nachwuchsspieler zum Kader des Fußball-Bezirksligisten. Neu dabei sind außerdem Lars Schulze (TSV Wetschen) und Rückkehrer Sergio Agripino (TSV Brockum).

Lemförde – Mit einem 22er-Kader geht Fußball-Bezirksligist TuS Lemförde in die Saison 2021/2022. „Die Mischung passt – die jüngeren Spieler machen Druck auf die älteren Akteure“, sagt Lemfördes Trainer David Schiavone. Fünf Neuzugängen stehen drei Abgänge gegenüber. Während Routinier Faruk Gören (42) seine Karriere beendet hat, tritt Innenverteidiger Daniel Agripino (32) kürzer. Und Artjum-Leon Malikow wechselte zum zwei Klassen tiefer spielenden TSV Aschen.

Von den „Neuen“ sticht besonders Lars Schulze vom Landesligisten TSV Wetschen hervor. „Das ist unser Königstransfer, er wird uns auf der Sechs weiterbringen“, betont Schiavone. Er lobt den 25-Jährigen: „Lars ist im besten Fußballalter. Mit seiner robusten Spielweise wird er unserer Defensive eine Menge Stabilität geben. Er ist präsent und spielt auch mal den einfachen Ball.“ Aufgrund von Patellasehnen-Problemen wirkte der Fan von Borussia Dortmund, der den Spitznamen „Bender“ hat, in der abgebrochenen Serie 2020/2021 in keiner Landesliga-Partie mit. Jetzt brennt der Maurer auf seine neue Aufgabe.

In Sergio Agripino kehrte vom Kreisligisten TSV Brockum ein Lemförder zurück. „Er kann im zentralen Mittelfeld oder auf der Außenbahn spielen, ist technisch gut und bringt viel Erfahrung mit“, zählt der TuS-Coach Eigenschaften des 37-Jährigen auf.

Schlüsselbeinbruch wirft Poschmann zurück

Aus der eigenen A-Jugend der JSG Lembruch/Lemförde/Brockum stoßen Timur Gören, Niklas Poschmann und Vinzenz Halbsguth zum Aufgebot. Der in Marl wohnende Schiavone ist vor allem von Gören angetan: „Er ist mit 17 Jahren unser jüngster Spieler im Kader, kann als klassischer Stürmer noch ein Jahr A-Jugend spielen. Timur brennt im Training, ist wissbegierig und bringt eine Menge Potenzial nach vorn mit. Er verfügt über einen guten Abschluss.“ Auch auf Niklas Poschmann hält der 41-Jährige große Stücke: „Er war mein Wunschspieler, kann in der Offensive auf mehreren Positionen zum Einsatz kommen. Er ist groß und robust, bringt fußballerisch richtig viel mit. Niklas wird seine Einsatzminuten bekommen.“ Doch das wird dauern, denn der 19-Jährige hat sich das linke Schlüsselbein gebrochen. Der Youngster wurde in Damme operiert. Schiavone rechnet wegen des Kontaktsports mit einer Pause von mindestens zwei Monaten. Ins Lauftraining steigt Poschmann schon eher ein.

Vinzenz Halbsguth dürfte noch ein weiteres Jahr bei den A-Junioren kicken, doch der 18-jährige Außenangreifer versucht bereits jetzt sein Glück bei den Herren. Der angehende B-Lizenz-Inhaber Schiavone traut dem Youngster einiges zu: „Er hat eine gute Grundschnelligkeit und sucht gern die Eins-gegen-Eins-Situationen.“

Noch im Aufbautraining befindet sich Artur Seibel nach seinem zweiten Kreuzbandriss im rechten Knie. Der 28-jährige Stürmer hatte sich am 19. September beim 0:1 in Diepholz das Knie verdreht. Aktuell pausieren Goalgetter Giovanni Esposito (Rückenprobleme) und Tobias Middel (im Training mit dem linken Knie weggeknickt – vermutlich eine Kreuzbanddehnung/MTR-Untersuchung folgt noch).

Es macht Spaß mit den Jungs, alle sind heiß.

Friedel Holle, neuer Co-Trainer beim TuS Lemförde

In der abgebrochenen Serie 2020/2021 erzielte der TuS Lemförde als Tabellenvierter der Staffel 2 in neun Partien nur 13 Tore – Esposito ging sogar leer aus. „In der Offensive müssen wir uns steigern, deutlich torgefährlicher werden. Außerdem gilt es nach vorn hin, mehr Akzente zu setzen“, fordert der in einer Diepholzer Firma als Teamleiter Polyurethan arbeitende Schiavone. Er nimmt da neben Esposito auch seinen Sohn Francesco Nicola und André Albuquerque in die Pflicht. Außerdem sollen mehr Tore aus der zweiten Reihe und nach Standardsituationen erzielt werden. „Wir arbeiten individuell daran“, versichert Schiavone, der Unterstützung von seinem neuen Co-Trainer Friedel Holle (zuletzt mehrere Jahre in gleicher Funktion beim TSV Wetschen) erhält.

Schiavone ärgern zu viele Platzverweise

Ein Dorn im Auge sind dem TuS-Trainer die sechs Platzverweise aus der abgebrochenen Spielzeit 2020/2021: „Das müssen wir verbessern, denn mit den Ampelkarten und Roten Karten tun wir uns keinen Gefallen.“ Er weiß allerdings: „Der eine oder andere Heißsporn ist dabei.“ Undiszipliniertheiten lässt Schiavone nicht durchgehen und sagt deshalb: „Wir haben einen gesunden Konkurrenzkampf, alle Plätze sind umkämpft.“

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