25:25 gegen TSV Daverden II / Landesligist spielt zweite Hälfte kopflos

Langnau sichert Sulingen kurz vor Ultimo einen Punkt

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Übernahm in der Endphase Verantwortung und traf viermal: Sulingens Rückraumakteur Julian Meyer (l.). ·

Sulingen - Die kämpferische Einstellung stimmte: Die abstiegsgefährdeten Landesliga-Handballer des TuS Sulingen trennten sich am Sonnabend vor 150 Zuschauern im Kellerduell vom TSV Daverden II 25:25 (14:9). 15 Sekunden vor dem Ende sicherte Jonas Langnau seiner Mannschaft mit seinem fünften Tor einen Punkt. Immerhin lag der Tabellenneunte zwei Minuten vor dem Ende noch mit 22:25 zurück.

Sulingens Spielertrainer Ingolf Semper musste am Ende über das Unentschieden froh sein, allerdings ärgerte er sich über die zweiten 30 Minuten: „In der zweiten Halbzeit haben wir kopflos gespielt. Gleich nach der Pause haben wir uns eine kollektive Auszeit genommen, mehrere Bälle leichtfertig weggeschmissen.“

Nach einer Abtastphase stand’s nach zwölf Minuten 5:5. „Das war kein schönes Handballspiel“, urteilte der 45-Jährige. Anschließend steigerten sich die Sulestädter, standen gut in der Abwehr und kamen zu einfachen Toren. Björn Meyer (8) sorgte beim 8:6 (19.) für eine Zwei-Tore-Führung. Zwar glichen die Daverdener mit ihrem Haupttorschützen Oliver Seilz (9/4) zum 9:9 (24.) aus, doch bis zur Pause warfen die Sulinger fünf Tore in Folge zum 14:9. „Da haben wir den Ball konzentriert durchgespielt“, lobte Ingolf Semper.

Nach dem Wechsel folgte der Einbruch. „Wir haben vorn zu eigensinnig gespielt und in der Deckung Fehler gemacht“, monierte der Routinier. Die Hausherren kassierten in dieser Phase acht Gegentore, lagen plötzlich mit 15:17 (41.) zurück. Die Verunsicherung bei den Spielern war groß. Beispiel: Jan Scharf, Jonas Langnau und Jannik Knieling vergaben gleich drei Siebenmeter. Zwei Minuten vor Schluss deutete beim Stand von 22:25 (58.) einiges auf eine Niederlage hin. Doch anschließend dezimierten sich die Daverdener, handelten sich zwei Zeitstrafen ein. In Überzahl gelang den Sulingern nach Treffern von Björn Meyer, Julian Meyer (Strafwurf verwandelt) und Jonas Langnau noch der Ausgleich zum 25:25-Endstand. · mbo

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