Starker Auftritt bei Landesmeisterschaften

Nils Rudow holt Silber

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Jasmina Bier blieb mit der Kugel nur der sechste Platz in Celle.

Brinkum - Nils Rudow vom FTSV Jahn Brinkum hat die Goldmedaille bei den Landesmeisterschaften der Leichtathleten (U16/U20) in Celle knapp verpasst, konnte sich aber trotzdem über eine bärenstarke Leistung freuen. Rudow schleuderte den Speer bei der U20 auf 57,55 Meter, was Silber und gleichzeitig persönliche Bestleistung bedeutete.

Mit 58,95 m lag der Delmenhorster Torben Westphal vorn, wichtig war Rudow aber, seinen ärgsten Widersacher Malte Eilers (TV Norden) als Dritten in Schach gehalten zu haben. Allerdings hatte die Silbermedaille auch einen kleinen bitteren Beigeschmack. „Nils haben nur 45 Zentimeter für die Norm zur deutschen Jugendmeisterschaft gefehlt“, sagte Trainerin Ute Schröder. Der Asendorfer Paul Kurka wurde mit 48,29 Metern starker Vierter. Teamkollege Dario Günnemann erreichte beim Speerwurf (U16) den Endkampf, wurde mit 33,90 Metern Achter. „Wir hatten den Endkampf als Ziel ausgegeben. Das hat Dario geschafft. Erstmals bei Landesmeisterschaften so weit zu kommen, ist schon eine gute Leistung“, freute sich Schröder.

Gar nicht zufrieden sein konnte Jasmina Bier. Die Athletin vom FTSV Jahn Brinkum erwischte beim Kugelstoßen der U20 einen ganz schlechten Tag und blieb als Sechste mit 10,59m komplett hinter den Erwartungen zurück. Im Diskuswurf belegte sie mit 34,26m noch einen ordentlichen vierten Platz.

Trotz einer Startverzögerung wegen einer defekten Zeitmessanlage ließ sich Wiebke Till vom TSV Asendorf nicht beirren. Die jüngste Teilnehmerin im Starterfeld absolvierte die 400 Meter Hürden in 70,07 Sekunden und durfte als Dritte erstmals aufs Podium. Carolin Bothe vom LC Hansa Stuhr wurde bei der U20 über 800 Meter in 2:29,23 Minuten 13..

Tim-Ole Silze vom FTSV Jahn Brinkum deutete im Zwischenlauf über 100 Meter in 12,96 Sekunden einmal mehr sein Potenzial an, im Hochsprung wurde er mit 1,63 Metern starker Dritter.

Ganz kuriose Erlebnisse hatte die Brinkumerin Liliane Isselhorst. Zunächst kam sie im Hochsprung aus dem Rhythmus, wurde mit 1,48m Fünfte, weil der Wettbewerb zwischen Zwischenlauf und Endlauf über 100 Meter gelegt wurde, an denen sie ebenfalls teilnahm. Im mit 45 Läuferinnen stark besetzten Teilnehmerfeld lief Isselhorst in der Vorschlussrunde in 13,16 Sekunden neue Bestzeit und qualifizierte sich fürs Finale. Dort lief sie auf Platz fünf und machte sich auf den Heimweg nach Brinkum. Zu früh, denn der Lauf wurde wegen der defekten Zeitmessanlage nicht gewertet und musste wiederholt werden. Isselhorst verpasste das Rennen...

Talent Fenja Schäfer (FTSV Jahn Brinkum) lief die 100 Meter in der W14 in neuer persönlicher Bestzeit. Ihre 13,78 Sekunden reichten aber nicht zum Zwischenlauf. Denise Jaschinski wurde über 800 Meter in 2:37,73 Minuten Neunte des Jahrgangs 2002.

Über 800 Meter (W15) war Anna-Lena Mahlstedt als Mitfavoritin nach Celle gefahren. Beim Aufwärmen zog sich die Brinkumerin aber eine leichte Oberschenkelblessur zu und wurde am Ende in 2:23,60 Minuten Vierte.

flü

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