Landesligist mit weiterem Sieg-Doppelpack / Meyer: „Können Zweiter werden“

Heiligenrode treibt Hannover 96 vor sich her

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Viktor Mittelstädt fuhr mit dem TSV Heiligenrode in der Landesliga zwei Siege ein und blieb dabei im Einzel unbesiegt.

Heiligenrode - Von Carsten Drösemeyer. Die Tischtennis-Herren des TSV Heiligenrode entwickeln sich immer mehr zu echten „Doppelpackern“: Bereits am vergangenen Landesliga-Spieltag hatte der freiwillige Verbandsliga-Absteiger mit zwei Siegen geglänzt und legte nun durch ein 9:4 gegen den TTS Borsum II sowie ein 9:6 beim TSV Fuhlen weiter nach. Entsprechend positiv fiel das Fazit von Kapitän Andre Meyer aus: „Es läuft super. Jetzt traue ich uns sogar den Vizetitel zu. Hannover 96 ist sicher nicht zu gefährden, aber Zweiter können wir werden. Und die Relegation würden wir wohl auch spielen.“

TSV Heiligenrode - TTS Borsum II 9:4: Mehr als eine Pflichtübung stellte der ungefährdete 9:4-Erfolg gegen den punktlosen Tabellenletzten nicht dar. Lediglich Borsums Spitzenspieler Sebastian Föckeler gelang es, den Hausherren etwas in die Suppe zu spucken. Im Doppel knackte er an der Seite von Jendrik Zupnik überraschend das TSV-Duo Schulz/Meyer und zwang die beiden Heiligenroder Spitzenspieler im Einzel ebenfalls in die Knie. Erst hauchdünn Andre Meyer, später etwas klarer Stefan Schulz. Für das Kreisteam allerdings leicht zu verschmerzende Schönheitsfehler: Da ansonsten nur noch Andre Nieber knapp an Norbert Heineke scheiterte, geriet Heiligenrodes Sieg zu keiner Zeit ernsthaft in Gefahr.

TSV Fuhlen - TSV Heiligenrode 6:9: Dieser Erfolg könnte sich für Heiligenrode als Meilenstein auf dem Weg zur Vizemeisterschaft erweisen. Sonst in Fuhlen stets ein gerne gesehener Punktelieferant, ließ sich das Kreisteam diesmal selbst von einem mäßigen 1:2-Doppelstart nicht aus dem Konzept bringen. Sehr zur Freude von Mannschaftsführer Andre Meyer: „Wir haben hier sonst selbst mit stärkeren Mannschaften immer vergeigt. Aber momentan machen wir viel durch die super Stimmung im Team wett.“

Die gute Stimmung trug die Gäste in den Einzeln dann förmlich zum Sieg. Insbesondere Heiligenrodes Nummer vier Andre Nieber wirkte wie beflügelt und glänzte mit bärenstarken Triumphen über Carsten Teigeler sowie Bernd Schüler. „Andre ist richtig Amok gelaufen. Ein geiles Spiel von ihm“, lobte Meyer seinen Teamkollegen über den grünen Klee. Doch nicht nur Nieber präsentierte sich in Topform. Auch Meyer und Spitzenspieler Stefan Schulz fuhren wichtige Zähler gegen Fuhlens Nummer zwei Lukas Nowag ein. Zudem brillierte das untere Heiligenroder Paarkreuz in Gestalt von Jens Oehlmann und Viktor Mittelstädt mit einer makellosen 4:0-Bilanz. Mittelstädt war es dann auch, der durch einen Fünfsatztriumph über Marco Warzecha das wertvolle 9:6 endgültig perfekt machte und dafür ein Sonderlob von Meyer einheimste: „Jens und Viktor haben wirklich nichts anbrennen lassen. Beide haben sich ihre besten Saisonleistungen für den richtigen Zeitpunkt aufgehoben.“

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