Landesligist TuS Sulingen erwartet morgen TSV Pattensen / „Ein sehr unangenehmer Gegner“ / Meyer zurück?

Schops will von Angstgegner nichts wissen

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Zuletzt war Manuel Meyer (Mitte) verletzungsbedingt nur Zuschauer. Morgen könnte der spielende Co-Trainer des TuS Sulingen sein Comeback feiern.

Sulingen - Es war vor knapp zweieinhalb Jahren, im Mai 2013. Die Fußballer des TuS Sulingen, gerade in die Landesliga aufgestiegen, gewannen im Halbfinale des Bezirkspokals gegen den TSV Pattensen – damals schon Landesligist – mit 4:1. Und später den Pokal. Doch seither hat Sulingen gegen den Heimatclub von Ex-Nationalspieler Per Mertesacker keinen Sieg mehr geholt. „Ich glaube, wir haben noch einmal unentschieden gespielt“, sagt TuS-Trainer Maarten Schops.

Der 39-Jährige will aber nicht von einem Angstgegner sprechen. „Es ist nur immer schwierig gegen Pattensen, der ein sehr unangenehmer Gegner ist. Das ist Fakt. Sie stehen sehr kompakt, spielen sehr diszipliniert und bestrafen dann gnadenlos Fehler und Unkonzentriertheiten ihrer Gegner“, weiß Schops.

Morgen (15.00 Uhr) kommt dieser unangenehme Kontrahent nun als Tabellenvierter in den Sportpark. Die Sulinger sind als Fünfter noch ungeschlagen. Ein richtiges Topspiel steht also an. Das, so Schops, „macht die Sache doch noch einmal umso interessanter. Es ist für uns eine Herausforderung, wieder eine gute Leistung zu zeigen. Gerade gegen so eine Topmannschaft wie Pattensen.“

Gegen die natürlich nur so wenige Fehler wie möglich erlaubt sind. Am besten keine. „Das wäre natürlich schön“, schmunzelt der Belgier, „aber wir werden unser Spiel spielen und müssen gegen den Ball diszipliniert als Mannschaft arbeiten. Das hat oberste Priorität.“ Bei Ballbesitz sollen seine Spieler dann mutig nach vorn spielen. Bei Ballverlust schnell in die Rückwärtsbewegung umschalten, um sich die Kugel zurückzuholen.

Personell könnte Abwehrspieler Manuel Meyer nach längerer Verletzungspause wieder dabei sein. „Er ist auf einem guten Weg, wir müssen abwarten, ob es reicht“, erklärt Trainer Schops. Bei Taiki Hirooka indes „wird es wesentlich schwieriger“. Der kleine Japaner laboriert noch an einer Sprunggelenksverletzung. „Momentan ist es schwer einzuschätzen. Wir müssen erst auf die Ergebnisse des MRT warten“, so der Sulinger Coach: „Gefühlt wird es aber bei Taiki nicht reichen.“

flü

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