Landesligist HSG Phoenix verfügt über 14-köpfigen Kader / Sander erst einmal außen vor / Alle Testspiele gewonnen

Trainer Reinberg: „22 Zähler sind das erste Ziel“

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Ein neues Quartett beim Handball-Landesligisten HSG Phoenix (v. l.): Lale Kuhangel, Mareike Witt, Stefanie Gerding und Neu-Trainer Thomas Reinberg.

Twistringen/Bassum - Mit Platz drei in der Vorsaison haben die Handballerinnen des Landesligisten HSG Phoenix aufhorchen lassen. Auch in diesem Jahr möchten sie oben mitspielen. Neu-Trainer Thomas Reinberg hält den Ball aber erst einmal flach.

„22 Zähler sind das erste Ziel. Dann kann der Blick weiter nach oben gehen. Wir haben auf jeden Fall eine Chance auf einen Rang im ersten Drittel“, sagt der 49-Jährige. Als absolut positiv bewertet er, dass er von Vorgänger Steffen Mundt eine gut eingespielte Mannschaft übernehmen konnte. Abgänge gab es keine. Dafür kehrt Mirja Brinkmann nach langer Zwangspause (Kreuzbandriss) wieder zurück. Auch Maria Lehmkuhl, die ebenfalls an einem Kreuzbandriss laborierte, ist wieder im Vollbesitz ihrer Kräfte. Jaqueline Hanke hat nach ihrem Armbruch zu Jahresbeginn auch keine Probleme mehr. Zum einstigen Minikader – das Problem in den vergangenen Jahren – gesellen sich nun drei weitere Spielerinnen. Die pfeilschnelle Linksaußen Mareike Witt, die sich vor eineinhalb Jahren in die Reserve zurückgezogen hatte, nimmt das Abenteuer Landesliga nun wieder in Angriff. Stefanie Gerding und Lale Kuhangel aus der zweiten Mannschaft, die bereits im letzten Jahr mehrmals im Kader standen, gehören nun fest zum Team. Somit kann Reinberg auf einen 14-köpfigen Kader zurückgreifen. Nadine Sander als 15. Frau ist erst einmal außen vor, da sie aus beruflichen Gründen fast die komplette Vorbereitung verpasst hat und sich erst wieder an die Mannschaft heranarbeiten muss.

Mit der Saisonvorbereitung zeigt sich der neue Coach absolut zufrieden: „Wir haben im Schnitt drei Mal pro Woche intensiv trainiert und diverse Testspiele bestritten. Diese sind sehr erfolgreich verlaufen, wir haben alles gewonnen. Gerade durch Erfolge gegen Oberligisten wie ATSV Habenhausen haben wir uns viel Selbstvertrauen geholt“, sagt Reinberg. Zugleich warnt er aber auch: „Testspielsiege sind schön, aber letztlich zählen nur die Ergebnisse in der Saison. Und dort herrscht ein ganz anderer Stress. Wie meine Mannschaft mit Drucksituationen umgeht, davon kann ich mir erst in den nächsten Wochen ein Bild machen.“ Zum Auftakt treten die Phoenix-Damen morgen (18.30 Uhr) beim TSV Altenwalde an.

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