Landesligist erwartet TSV Morsum / Kohröde bricht sich Schienbein beim Kicken

TuS Sulingen will Schwung aus dem Pokal mitnehmen

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Würden sich nach dem Heimspiel gegen den TSV Morsum wieder gern für die Unterstützung bei den Zuschauern bedanken (v. l.): Thomas Hammann, Jan Scharf und Björn Meyer vom Handball-Landesligisten TuS Sulingen.

Sulingen - Bei den Handballern des TuS Sulingen läuft es zurzeit: In der Landesliga gewannen sie zuletzt gegen die SG Bremen-Ost (37:26) und beim ATSV Habenhausen III (32:29), außerdem erreichten sie durch Heimerfolge über Eintracht Hildesheim II (22:21) und Lehrter SV (31:26) Runde drei im HVN/BHV-Pokal. „Auch bei mir überwiegt die Freude“, sagt Sulingens Trainer Hartmut Engelke rückblickend.

Die Pokal-Auslosung für die nächste Runde erfolgt noch – 16 Mannschaften sind im Topf, spielen in vier Vierer-Gruppen weiter. Doch das ist noch Zukunftsmusik, weiter geht es für den Tabellensiebten morgen um 19 Uhr mit dem Heimspiel gegen den TSV Morsum. Die Sulestädter wollen mit einem Sieg ihr Punktekonto auf 8:4 Zähler aufstocken. Der 46-jährige TuS-Coach gibt sich selbstbewusst: „Zu Hause können wir jede Mannschaft schlagen.“ Doch auf die leichte Schulter nimmt er den Tabellenzehnten (4:6 Punkte) nicht: „Die erste Sieben hat durchaus gehobenes Landesliga-Niveau.“

Beim TSV Morsum legte Norbert Dunekacke sein Traineramt kurz vor dem Saisonstart nieder. Martin Eschkötter sprang als Interimstrainer in die Bresche. Engelke lobt das Engagement des 53-Jährigen: „Er hat der Mannschaft neues Selbstvertrauen eingetrichtert.“ Die Morsumer mussten in den ersten Spielen ohne etatmäßigen Torwart auskommen. Mittlerweile haben sie Björn Jacobsen reaktiviert. Der Routinier hat von seiner alten Klasse nicht viel eingebüßt.

Apropos Torhüter: Im Pokal boten zuletzt auch die Sulinger Gerrit Uhlhorn und Tobias Tannert ordentliche Leistungen. In Person von Mirco Kohröde haben sie noch einen dritten Schlussmann in der Hinterhand. Doch er fällt jetzt erst einmal mehrere Wochen aus. Der Routinier hatte sich im Fußballspiel der 7er Altherren des FC Sulingen II (2:4) beim Spitzenreiter TuS Sulingen bei einem Zweikampf einen Schienbeinbruch zugezogen.

Personell können die Sulinger aus dem Vollen schöpfen. Kreisläufer Philipp Drigas hat nach verheiltem Fingerbruch das Training wieder aufgenommen. Ein Einsatz käme aber noch zu früh. Julian Wilkens (Knieprobleme) und Jannik Knieling (Ellbogen lädiert) sind zwar angeschlagen, aber trotzdem sollten sie mitwirken können. „Wenn wir an das Niveau der Pokalspiele anknüpfen, ist mir nicht bange“, unterstreicht Engelke. Bei den jüngsten Übungseinheiten standen bei ihm verstärktes Schuss- und Positionstraining auf dem Programm. Das zahlte sich aus, denn Patrick Kappermann, Jannik Knieling, Julian Wilkens, Stefan Borchert und Frederik Bergmann haben einen Sprung nach vorn gemacht.

„Wir müssen vorn unsere Chancen nutzen, konzentriert sein, viel auf Tempo spielen und dürfen Torhüter Jacobsen nicht warmwerfen“, nennt Engelke seine Vorgaben. In der Abwehr droht der Heimmannschaft vor allem von Linksaußen Michele Zysk Gefahr. „Er ist brandgefährlich und extrem schnell. Wir dürfen nicht zu viele Gegenstöße kassieren“, weiß der C-Lizenz-Inhaber.

mbo

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