Landesligist erreicht im Pokal Runde zwei

TuS Sulingen betreibt Eigenwerbung

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Traf drei Mal und bot in der Abwehr eine ordentliche Leistung: Sulingens Youngster Stefan Borchert.

Sulingen - Die Landesliga-Handballer des TuS Sulingen haben im BHV/HVN-Pokal die zweite Runde erreicht. Am Sonnabend schlugen sie zunächst aus der Verbandsliga Niedersachsen den SV Aue Liebenau mit 25:24 und bezwangen danach im Finale der Vierergruppe den Weser-Ems-Landesligisten TV Dinklage mit 32:29.

Die HSG Barnstorf/Diepholz III hatte kurzfristig ihre Teilnahme abgesagt. „Wir sind als gerechter Sieger aus den Spielen gegangen, denn taktisch haben wir vieles richtig gemacht“, sagte Sulingens zufriedener Neu-Trainer Hartmut Engelke, der auf Torwart Gerrit Uhlhorn, Jan Scharf und später auch auf Jonas Langnau (Leistenprobleme) verzichten musste.

TuS Sulingen - SV Aue Liebenau 25:24 (14:14): In der Anfangsphase schlossen die Sulestädter die Angriffe zu früh ab, packten in der Abwehr nicht konsequent zu. So lagen sie über 0:3 (5.) mit 5:9 (13.) zurück. Engelke nahm eine Auszeit, gab neue Anweisungen. „Wir waren zunächst nicht präsent genug, die Zuordnung stimmte nicht. Anschließend haben wir aber besser verteidigt“, analysierte der 46-Jährige. Die Gastgeber holten auf, schafften beim 9:9 (17.) den Ausgleich und lagen nach einem Tor von Julian Wilkens beim 11:10 (20.) erstmals in Front.

Nach dem Wechsel führten die Liebenauer mit dem elffachen Torschützen Malte Grabisch mit 18:16 (33.). Die Hausherren blieben ruhig. „Wir haben weiter die schnelle Mitte gespielt und hervorragenden Handball gezeigt“, unterstrich Engelke. Nach dem 20:20 (39.) brachten Jannik Knieling, Björn Meyer und Benjamin Demel die Sulinger mit drei Treffern in Folge zum 23:20 (43.) auf die Siegerstraße. Zum Schluss wurde es noch einmal eng. Aufgrund eines taktischen Fouls sah Patrick Kappermann Sekunden vor dem Abpfiff die Rote Karte (dritte Zeitstrafe).

TuS Sulingen - TV Dinklage 32:29 (14:17): Zwar führten die Hausherren in der Anfangsphase mit 6:5 (6.), verloren danach den Faden und gerieten mit 7:13 (14.) und 9:16 (20.) ins Hintertreffen. „Wir haben vorn unkonzentriert gespielt und hatten zu viele Ballverluste“, monierte Engelke. Er stellte die Abwehr auf 5:1 um. Vor allem Stefan Borchert als Spitze machte einen guten Job. Außerdem deckten die Sulinger Dinklages Mittelmann Thorsten Blömer (7) offensiv. Sie bliesen vor 120 Zuschauern zur Aufholjagd, glichen beim 22:22 (35.) aus. Es folgten starke zehn Minuten, in denen sie auf 29:22 (45.) enteilten. „Beim 31:25 war die Messe gelesen“, urteilte der TuS-Coach, der in der zweiten Partie auf Patrick Kappermann (Finger verdreht) verzichtete.

mbo

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