Landesligist empfängt TSV Altenwalde / Drigas eine Alternative für den Kreis

Sulingen baut auf Heimstärke

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Ist am Kreis zunächst einmal gesetzt: Sulingens Allrounder Jan Scharf (l.). Er strebt mit dem Handball-Landesligisten gegen den TSV Altenwalde den vierten Heimsieg an.

Sulingen - Die Landesliga-Handballer des TuS Sulingen haben ihre bisherigen drei Saisonheimspiele gewonnen. Das soll auch so bleiben. „Wir holen zu Hause leichter die Punkte“, unterstreicht Sulingens Trainer Hartmut Engelke vor der morgigen Partie in der Sulinger Edenhalle um 19 Uhr gegen den TSV Altenwalde.

Zuletzt spielten die Sulestädter bei der SG Achim-Baden II eine ordentliche erste Halbzeit, bauten danach aber ab und unterlagen beim Spitzenreiter mit 29:37. „Die Niederlage in Achim ist zu hoch ausgefallen. Da haben wir uns in der Abwehr nicht geschickt angestellt“, sagt der 46-Jährige rückblickend. Im Training zog er bei der Einheit am Mittwoch die Zügel an, ließ im athletischen Bereich und in der Deckung arbeiten. Die Leistungsschwankungen wurmen den C-Lizenz-Inhaber: „Wir müssen die Schwankungen auf weniger als 30 Minuten reduzieren. Außerdem rufen wir im Deckungsverband nicht das ab, was wir können.“ Er hält aber an der 6:0-Formation fest. Im Mittelblock können Jonas Langnau und Jannik Knieling stehen. Engelke hat aber auch andere Varianten im Kopf: „Ich muss sehen, dass die Paare besser zusammenpassen.“

Personell fehlt dem Tabellensechsten nur Stefan Borchert (bei einer Firmen-Veranstaltung). Nach verheiltem Fingerbruch hat Philipp Drigas wieder trainiert und gehört am Sonnabend mit zum Aufgebot. Somit gibt es zu Kreisläufer Jan Scharf eine Alternative.

Die Sulinger wollen sich in eigener Halle das Selbstvertrauen zurückholen, über die schnelle Mitte sowie die erste und zweite Welle zu einfachen Toren kommen. Engelke fordert von seinen Schützlingen in der einen oder anderen Situation kühlen Kopf: „Wir dürfen nicht ungeduldig werden.“

Beide Mannschaften weisen 8:6 Punkte auf, die Sulinger haben aber das bessere Torverhältnis. Die Altenwalder verfügen über eine junge Mannschaft, die im Schnitt 29 Tore wirft. „Sie verfolgen einen ähnlichen Stil wie wir. Das kann ein Spiel mit offenem Visier werden“, sagt Engelke. Er weiß allerdings, dass den Gästen die weite Anreise in den Knochen steckt. Deshalb ist es wichtig, dass die Hausherren von Beginn an hellwach sind und aufs Tempo drücken.

mbo

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