Landesliga: HSG Phoenix schlägt Vize-Meister TSV Bremervörde mit 23:21

Mundts Abwehrriegel hält

Nadine Sander (l.) und ihre Phoenix-Mitspielerinnen rührten in den letzten zehn Minuten Beton an. Mit Erfolg: Aus einem 18:19-Rückstand wurde so noch ein 23:21-Erfolg.
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Nadine Sander (l.) und ihre Phoenix-Mitspielerinnen rührten in den letzten zehn Minuten Beton an. Mit Erfolg: Aus einem 18:19-Rückstand wurde so noch ein 23:21-Erfolg.

Bassum/Twistringen - Eine gute Frühform beweisen die Handballerinnen des Landesligisten HSG Phoenix: Nach der Aufholjagd bei der SG Findorff (26:26) blieben sie auch im zweiten Auswärtsspiel ungeschlagen. Sie setzten sogar noch einen drauf und bezwangen den amtierenden Vizemeister TSV Bremervörde mit 23:21 (12:10).

„Letzte Saison haben wir gegen Bremervörde zwei hohe Pleiten kassiert. Schön, dass es jetzt endlich mit einem Sieg geklappt hat“, freute sich Trainer Steffen Mundt. Danach sah es zu Beginn jedoch nicht aus. 1:3 und 3:4 (10.) lagen die Gäste hinten. Bis dahin hatte der HSG-Coach bereits fünf Fehlwürfe gezählt. Doch dann wurde es besser. „Unser Hauptaugenmerk haben wir auf eine starke Abwehr gelegt“, verriet Mundt.

In den nächsten acht Minuten ließ seine Mannschaft nur einen Gegentreffer zu. Vor allem Christina Lehmkuhl, die als Spitze viel Druck ausübte, sowie Lena Hedtke, die die Kreisläuferin gut im Griff hatte, taten sich hervor. Im Angriff klappte es nun auch besser. Mit 12:9 ging die HSG in Führung, kassierte kurz vor der Pause aber noch das 12:10. Zu Beginn der zweiten Halbzeit nahm Mundt einige Wechsel vor, die jedoch nicht fruchteten. Daher schickte er Lena Hedtke in der 50. Minute wieder aufs Feld, die zusammen mit ihren Mitspielerinnen Beton anrührte und sieben Minuten kein Feldtor zuließ. In dieser Zeit machte Phoenix aus dem 18:19 ein 21:19. Die starke Christina Lehmkuhl machte mit zwei Treffern am Ende den Deckel drauf. „Unsere starke Abwehr war der Garant zum Sieg. Da kann ich auch über die drei vergebenen Strafwürfe und die drei nicht genutzten Konter hinwegsehen“, resümierte der Trainer.

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