Handballer müssen sich mit einem 33:33 begnüge

Engelke lobt Altenwalder Kämpferherz

Starker Auftritt für den TuS Sulingen: Linksaußen Julian Wilkens erzielte beim 33:33 acht Tore. - Foto: Flügge

Sulingen - In der abgelaufenen Saison mussten die Landesliga-Handballer des TuS Sulingen bis zum Schluss gegen den Abstieg spielen und bewiesen ein großes Kämpferherz. Ähnlich geht es derzeit dem TSV Altenwalde, der am Samstag in Sulingen ein großes Spiel ablieferte und am Ende gegen den neuen Tabellenzweiten ein 33:33 (17:17) frenetisch feierte.

„Und das auch völlig zu Recht“, wie Sulingens Trainer Hartmut Engelke befand: „Altenwalde hat sich als ganz starker Gegner erwiesen.“ Auf der anderen Seite verpassten es die Gastgeber, aus ihren weiteren vielen Möglichkeiten Kapital zu schlagen. „Wir haben es einfach nicht geschafft, vor dem Kasten die entscheidenden Dinger zu machen“, seufzte Engelke.

So blieb die Partie von Beginn an sehr ausgeglichen, keine der beiden Mannschaften konnte sich entscheidend absetzen. Auch die Führung wechselte immer mal wieder, so dass das 17:17 zur Pause dem Spielverlauf entsprach. Auch nach dem Wechsel schafften es die Sulinger nicht, den Ball häufiger im Tor unterzubringen. „Ob der Torwart nun so stark war oder wir ihn angeworfen haben, darüber kann sich jeder seine eigene Meinung bilden“, meinte Engelke. Entscheidend war, dass die Fehlversuche sofort zu blitzschnellen Tempogegenstößen führten, die Altenwalde dann gnadenlos abschloss. So warf der überragende Daniel Schnautz (11/1) drei Treffer in Folge – und die Gäste waren plötzlich mit drei Toren weg (22:19/36.). 

„In dieser Phase hatten wir auch kein gutes Aufbauspiel“, monierte der TuS-Trainer. Dennoch biss sich Sulingen durch und schaffte durch ein Tor des grippegeschwächten Jan Mohrmann den Ausgleich zum 28:28 (52.). In einer nun spannenden Schlussphase lag Altenwalde 23 Sekunden vor Schluss mit 33:32 vorn, ehe Knieling einen Siebenmeter zum 33:33-Endstand verwandelte. „Jannik hat als Kapitän in diesem Moment Verantwortung übernommen und das Ding reingemacht. Das lobe ich mir“, freute sich Engelke, dem vorher allerdings nicht ganz wohl zu Mute gewesen war: Der TuS Sulingen hatte bisher seine drei Siebener in der Partie allesamt verworfen . . . 

flü

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