Vor April gibt es wohl keine Punktspiele

Landesliga: Drei Modelle eines Wiederbeginns

Spielausschuss-Chef Thorsten Schuschel..
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Realistisch: Auch Spielausschuss-Chef Thorsten Schuschel rechnet nicht mit einem Re-Start vor April.

Sulingen/Wetschen – Die zugeschalteten Offiziellen der Landesligisten aus dem Bezirk Hannover zeigten sich gestern Abend während der Videokonferenz realistisch: Vor April dürften wegen der Coronakrise wohl keine Punktspiele möglich sein. „Im Februar wird definitiv nichts stattfinden, im März wahrscheinlich auch noch nicht“, brachte es Thorsten Schuschel als Vorsitzender des Bezirks-Spielausschusses auf den Punkt. Für den Fall, dass aber doch noch irgendwann bis zum Sommer der Ball rollen darf, hatten er und seine Ausschuss-Kollegen drei Varianten vorbereitet, die sie den Club-Vertretern während dieses virtuellen Staffeltags vorstellten. „Wir wollen heute Abend aber erst einmal nur Perspektiven bieten“, stellte Schuschel klar, dass es noch nicht um eine Abstimmung gehen sollte. Die Teams sollten die Möglichkeiten intern erörtern, ein Meinungsbild will der Bezirk später abfragen – nicht vor der nächsten Sitzung dieser Art, die für den 26. Januar angesetzt ist.

Die erste Alternative sieht vor, dass die im Spätsommer begonnene Vorrunde zu Ende gespielt wird, die ursprünglich für die Zeit danach angedachten Auf- und Abstiegsrunden aber entfallen. Die beiden Ersten der Landesliga Nord und Süd würden dann um den Aufstieg in die Oberliga spielen (in einer Partie oder in Hin- und Rückspiel), die jeweiligen Tabellensiebten eine Abstiegsrelegation, der Achte, Neunte und Zehnte jeder Staffel steigen in die Bezirksliga ab.

Variante B beinhaltet ebenfalls den Abschluss der Vorrunden, die Partien der Auf- und Abstiegsrunden müssten dann unter der Woche ausgetragen werden. Dieses Modell stieß unter den Vereinen auf erste Ablehnungen. Zwar hatten Schuschel und sein Bezirksvorsitzender August-Wilhelm Winsmann den Aktiven vor dem Beginn eine zweiwöchige Vorbereitungszeit eingeräumt, dennoch sei das Verletzungsrisiko bei dieser Belastung zu hoch, hieß es etwa vom TSV Godshorn, Ligagefährte des TSV Wetschen und des TuS Sulingen. Auch Schuschel stellte klar, dass er in der augenblicklichen Situation kein Freund von Englischen Wochen sei: „Momentan dürfte es für die Spieler wichtiger sein, sich um andere Dinge zu kümmern – etwa um die Familie oder den Beruf.“

Die dritte Alternative scheint da mit weniger unnötigem Stress verbunden: Sie sieht den Abbruch der aktuell unterbrochenen beiden Staffeln vor, die Auf- und Abstiegsrunden würden nach dem jetzigen Tabellenstand eingeteilt.

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