Landesliga-A-Junioren schlagen Wunstorf mit 2:1 / Wetschen vor Klassenerhalt

Sudweyhe jagt die Arminia

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Wetschens Moritz Thölke glänzte als Vorbereiter und auch Torschütze beim 5:2 gegen Mühlenfeld.

Wetschen - Traumhaftes Wochenende für die hiesigen A-Jugendteams in der Fußball-Landesliga: Während die JSG Sudweyhe/Lahausen durch ein 2:1 (1:0) im Verfolgerduell gegen den 1. FC Wunstorf ihren Titeltraum am Leben hielt, festigte der JFV Wetschen mit einem überzeugenden 5:2 (2:0) über den Tabellenvierten TSV Mühlenfeld Rang sechs – der Klassenerhalt rückt immer näher.

JFV Wetschen - TSV Mühlenfeld 5:2 (2:0): Glückwünsche zum Ligaverbleib wollte Wetschens Coach Thomas Sandmann allerdings noch nicht annehmen: „Einen „Dreier“ brauchen wir ganz sicher noch. Es ist ja völlig unklar, ab welchem Platz man absteigt. Aber wir sind auf einem guten Weg.“

Sogar auf einem sehr guten. Selbst gegen die favorisierten Mühlenfelder drückte der JFV von Beginn an mächtig aufs Tempo und lag nach einem Treffer von Chris Brüggemann (20.) sowie dem Eigentor von Noah Peters (34.) bereits zur Halbzeit mit 2:0 in Front. Eine glänzende Ausgangsposition, die selbst durch den 1:2-Anschluss von Patrick Mesenbrink (48.) nicht wesentlich geschwächt wurde. Spätestens als erneut Brüggemann per Doppelschlag (68./70.) zum 4:1 traf, war die Messe für den TSV gelesen. Zwar brachte Mesenbrink die Gäste noch einmal heran (72.), doch nur sechs Zeigerumdrehungen später setzte Moritz Thöle den Schlusspunkt zum 5:2. Sehr zur Freude von Sandmann: „Lediglich nach dem 2:1 haben wir kurz gewackelt. Ansonsten war das stark. Jetzt ein Sieg gegen Basche United und wir müssten durch sein.“

JSG Sudweyhe - 1. FC Wunstorf 2:1 (1:0): „Das war ein echtes Spitzenspiel. Aber ich denke, unser Sieg geht schon in Ordnung“, freute sich Sudweyhes zum Saisonende scheidender Coach Matthias Bolte über den knappen Sieg gegen den Tabellendritten aus Wunstorf. Zumal Sudweyhe dadurch die Vizemeisterschaft praktisch in der Tasche hat und laut Bolte sogar noch leise vom Titel träumt: „Wenn wir jetzt Arminia Hannover schlagen, sind es nur noch zwei Punkte Rückstand. Vielleicht fängt Arminia dann an zu wackeln.“

Absolut denkbar – und mit einer Leistung wie gegen Wunstorf sollte ein Sieg beim Spitzenreiter auch durchaus möglich sein. Obwohl die Gäste gut dagegenhielten, bestimmte Sudweyhe größtenteils das Geschehen. Zwar hatte die JSG auch etwas Dusel, da beim 1:0 der Wunstorfer Moritz Vorbrodt das Leder ins eigene Gehäuse bugsierte (36.), aber Glück gehört dazu. Zudem erzwang Sudweyhe die endgültige Entscheidung ganz ohne Fortune, als Lucas Chwolka den Ball aus 20 Metern ins Netz zimmerte (87.). Sudweyhe war im Ziel, so dass der 2:1-Endstand durch Marc Engelmann (90.+2) nur noch Ergebniskosmetik darstellte.

drö

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